The Perfect Race.

Irgendwo in Canada

Dieses Bild wurde mir heute von einem guten Freund geschickt mit dem Kommentar: "I see you every day when I drive to the pool... #Cervelo in #Calgary".

On-Running

Ein neuer Schuhsponsor kann schon mal ganz schön aufregend sein - aber wenn man dann gleich zwei Rennen damit gewinnt und zusätzlich noch neue Bestzeit läuft, dann bleibt sogar mir die Sprache weg.

"The ON is not just another running shoe, it`s a completely new running sensation".

ON-Running, eine junge Schweizer Firma mit viel engagement und neuen Ideen. Herzlichen Dank Olivier für Eure Unterstützung.

Doppelsieg in Koh Samui

Congratulations to Caroline Steffen and David Dellow of Alaska Team TBB for their recent win at the Koh Samui triathlon!
Pico Tri Invitational

Sieg in Koh Samui, Thailand

Steffen et Dellow brillent à Koh Samui

Die letzten 10 Tagen waren geprägt von Taschen ein- und auspacken, lächeln an Fototerminen, Zeit totschlagen am Flughafen und ... einem weiteren Sieg für das Palmarès. Mooloolaba-Brisbane-Darwin-Manila-Bangkok-Koh Samui-Bangkok-Kuala Lumpure-Goldcoast-Mooloolaba ... das war meine Route.

Zuerst ging es für 5 Tage in die Philippinen für die Promotion von unserem neuen Team Alaska Team TBB Philippines (mehr Details sehe unter diesem Link HIER). Gleich anschliessend ging es nach Thailand für die Erstaustragung des Koh Samui Triathlon (Partnerevent von Embrunman FRA). Ein grossartiges Rennen mit harten/heissen Bedingungen und einigen anderen „ungewöhnlichen“ Herausforderungen. Für mich war der Event ein willkommener Grund erneut nach Thailand zu reisen, ich mag dieses Land und ihre Kultur sehr.

Im Rennen selber stand für mich die Sicherheit ganz klar im Vordergrund. Ich wusste mit was ich, speziell auf der Radstrecke, zu rechnen hatte - Hunde, Hühner und Kühe auf der Strasse sowie nicht abgesperrte Rennstrecken. Kein Problem wenn man es weiss und sich nicht daran stört dachte ich. Habe die Strecke mehr oder weniger auch nicht in der Aeroposition gefahren um ready zu sein wenn ich die Bremsen benützen müsste. Eine Teilnehmerin hatte leider nicht so viel Glück und wurde von einem Auto angefahren. Hoffe geht Dir bald wieder besser Katja! Auf der Laustrecke habe ich die ersten 15km etwas gemütlich angehen lassen, mich richtig verpflegt und herunter gekühlt (38-40 Grad), um auf den zweiten 15km mit gutem Tempo nach hause zu laufen. Mit dem Kleinst möglichem Aufwand und Damage für den Körper, das Beste herausholen - das war mein Ziel. Mein Partner Dave zeigte ein fantastisches Rennen und lief Weltmeistern und Weltrekordhaltern um die Ohren- Steffen/Dellow, unser erster Doppelsieg konnte gefeiert werden.

- www.triathlonsamui.com
- Steffen et Dellow brillent à Koh-Samui
- www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=stW1i4L5S_E

Mit diesem Sieg in Koh Samui Thailand habe ich mein erstes Drittel im 2012 abgeschlossen und nun freue ich mich auf die Saison in Europa.
Cheers aus Mooloolaba und bis bald in der Schweiz,
Caroline

Xena Reflects on Melbourne

Four weeks ago, Caroline Steffen finished third at the Abu Dhabi International Triathlon and was not a bit discouraged losing to Nikki Butterfield and Angela Naeth. When asked if she was feeling down about not performing at her best, she said:
"What do you mean not the best? I ran faster than ever. It’s not about ranking. It’s not about first and second. It’s a question about how you race the race. I had the best swim ever. We had a 40k an hour split over 200ks on the bike. And I ran faster than ever. I had my best race in Abu Dhabi, but two girls ran faster than I. So I am more than happy. I had a really good race and I am back on the podium."
Last weekend, the world saw just what great things Caroline Steffen was capable of as she smashed a tremendous field including 2010 Ironman World Champion Mirinda Carfrae, came within 55 seconds of Chrissie Wellington's WTC Ironman women's world record, and set a women's world best Ironman bike split of 4:35:29.
Steffen explains in an email interview just what this breakthrough performance meant to her, where it came from and where this newfound confidence might take her. At the end of the athlete's interview, her famous coach weighs in on how Steffen's performance was planned and executed.

Das ganze Interview findest Du unter: Interview: Xena Reflects on Melbourne

Spielplatz für Spitzensportler

Der volle Artikel ist under folgendem Link zu finden http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/spielplatz_fuer_spitzensportler_1.16048490.html (Klick aufs Bild)

IRONMAN Asia-Pacific Champion 2012

Ich bin zurück

Vorbereitung
Melbourne - das wohl meist genannte Wort in Dave`s und meinem Wortschatz in den letzten 3 Monaten. Mein Ziel war top3, für Dave war es top5 um genügend qualifikationspunkte zu sammeln für die Weltmeisterschaften in Hawaii vom kommenden Oktober. Wir überliessen nichts dem Zufall, alles war sauber geplant. Dezember/Januar verbrachten wir in Thredbo um eine gute Basis zu schaffen. Ich flog anschliessend nach Spanien um ein paar Wochen mit meinem Team TBB und meinem Coach Brett Sutton trainieren zu können. Darauf folgten 4 Wochen Camp an der Sunshine Coast AUS. Für den letzten Schliff wählte ich das Rennen in Abu Dhabi aus, es sollte mir etwas Rennhärte bringen ohne mich gross Energie zu kosten.
Raceday
Drei Tage vor dem Rennen habe ich Brett geschrieben: " I feel terrible". Seine Antwort war: "I don't care, you will be fine at weekend, race hard". Was soll ich da antworten, Brett hatte wie immer recht. Am Renntag ich fühlte mich stark und im Kopf ready to go. Nach einem soliden schwimmen, habe ich auf dem Rad die Räder glühen lassen. Schon bald fuhr ich von hinten in die zweite Männergruppe und beschloss, dort zu bleiben. Eine Attacke der Jungs nach ca. 120km teilte die Gruppe in zwei. Ich, in der hinteren Hälfte der Gruppe konnte von meinen Erfahrung aus dem Radsport profitieren, ich reagierte schnell, übersprintete ein paar Jungs und war zurück im Pack. Rachel Joyce (GBR) die bis dahin mit mir mitfuhr verpasste die Attacke und verlor den Anschluss. In den kommenden 60km konnte ich 8Minuten auf sie herausholen. Mit einem guten Lead startete ich zum abschliessenden Marathon. Die ersten 10km versuchte ich mich etwas zurück zuhalten um die 2en und 3en 10km mit dem selben Pace laufen zu können. Ich kann wirklich sagen, so gut habe ich mich in einem Marathon noch nie gefühlt. Ich habe auf den "Hammermann" gewartet, doch dieses mal kam er nicht. Mit neuer PB von 8:34.51 (nur 1Minute über dem Weltrekord von Chrissi Wellington) wurde ich Asia-Pacific IRONMAN Champion 2012, ich gewann eines der wichtigsten Rennen der IM Serie 2012. Stolz macht mich nicht die Tatsache, dass ich gewonnen habe doch viel mehr, dass ich mich zurück auf den richtigen Weg gebracht habe (nach einem etwas Enttäuschenden Saisonende 2011). I`m back!!
Die Tage danach
Weiss nicht was mehr anstrengender ist, der Weg zum Erfolg oder die Arbeit die der Erfolg mit sich bringt ;-) Eine kleine Interview-Tour führe mich und Craig Alexander (AUS) am Montagmorgen quer durch die Stadt Melbourne. Radio Trible M, TV ABC News, Photoshoot mit Trophäe, TV Interview mit USM Event gefolgt vom offiziellen IM Melbourne Award. Dienstag ging es weiter mit einem 5h Photoshoot mit meinem Bekleidungssponsor 2XU (Summer 2012/13 Kampagne) und einer Lancierung der neuen Webseite www. witsup.com. Etwas müde doch glücklich und zufrieden packte ich um Mitternacht mein Rad in den Koffe, am nächsten Morgen ging es nach Hause.
Sponsoren - Herzlichen Dank an
2XU - ganz einfach der schnellste Rennanzug ever, gute Qualität und Komfort
CERVELO - Super Bike, welches mir zur schnellsten IRONMAN Rad Zeit in der Geschichte verhalf (180km Radrekord)
CAMPAGNOLO - Ich vertraue auf Campagnolo - best groupset ever
ON-RUNNING - So macht laufen Spass ...laufen auf Wolken
SPONSER - Hält mich auch bei Kilometer 210 noch in Rennlaune
CURREX - endlich Beschwerden frei laufen
3T - aerodynamischer geht es gar nicht mehr
COBB CYCLING - auch nach 5h kannst noch ruhig sitzen bleiben
FUEL BELT - Stay hydrated
OAKLEY - danke für die neuen Gläser
BEAKER CONCEPTS - schnellster Getränkespender

Photos !!!

TOP FIVE PROFESSIONAL RESULTS, 3.8 km swim • 180 km bike • 42.2 km run
1. Craig Alexander (AUS) 7:57:44
2. Cameron Brown (NZL) 8:00:12
3. Frederik Van Lierde (BEL) 8:01:26
4. Eneko Llanos (ESP) 8:02:23
5. David Dellow (AUS) 8:04:19

1. Caroline Steffen (SUI) 8:34:51
2. Rachel Joyce (GBR) 8:46:09
3. Mirinda Carfrae (AUS) 9:04:00
4. Joanne Lawn (NZL) 9:06:53
5. Gina Crawford (NZL) 9:11:16

IRONMAN - Weltbestzeiten der Frauen

http://de.wikipedia.org/wiki/Ironman

Getting to Know Caroline Steffen

Peter Russo from FuelBelt caught up with Caroline Steffen during his trip in Abu Dhabi. He gets the Swiss Pro to open up on how her life has changed since storming onto the Kona scene in 2010, her training with Team TBB, and just exactly she would be doing if she wasn't a triathlete...
http://www.xtri.com/features/detail/284-itemId.511713726.html

LUMINA - Japanese Magazin Cover und Interview

Es Freut mich sehr, das "Cover-Girl" des neusten LUMINA Triathlon Magazin in Japan zu sein. Ausgabe 2012 - ich denke etwas schwer in der Schweiz zu erhalten (und zu lesen), doch habe ich das Interview für Euch auf meiner Webseite hier online gestellt.

Bemerkung: Das Bild wurde letzten July gemacht, mittlerweilen hat mein Rad/Groupset Sponsor gewechselt.
Ich fahre Campagnolo. I`m riding Campagnolo.

Beste Grüsse aus Mooloolaba, Caroline

Abu Dhabi International

Bronze - Gelungener Saisonstart ins 2012

Was für ein Einstieg in die Neue Saison - ein weiterer Podest Platz in Abu Dhabi und zurück an der Weltspitze. Ich bin überglücklich mit dem Rennen und schon fast etwas stolz, wie ich mein Vorhaben im Rennverlauf umsetzen konnte (was nicht immer so einfach ist und schon mal so richtig in die Hosen gehen kann). Es wurde gekämpft und attackiert, vom Startschuss bis zum Zieleinlauf. Keine Sekunden wurden verschenkt, wow, so ein packendes Rennen hat es im Langdistanz Triathlon bei den Frauen wohl noch nie gegeben ... und so viel Spass wie letzten Samstag hatte ich auch noch selten während einem Rennen.
Nach den 3km schwimmen befand ich mich mit den schnellen Schwimmerinnen in der Spitzengruppe, auf dem Rad bildete sich dann eine 5er Gruppe die in den letzten 40km nach etlichen Attacken etwas auseinander fiel. Als dritte wechselte ich auf die Laufstrecke. Rang zwei Angela Naeth (CAN) in Sichtweite und Platz vier Melissa Rollison (AUS) in meinem Nacken. Melissa ist bekannt als momentan die stärkste Läuferin über die Halbdistanz (amtierende 70.3 Weltmeisterin). Zuerst versuchte ich an Angela zu gelangen, was mir auch fast gelang. Nur noch 10sek trennten uns noch, doch da hat sie mich wohl irgendwie heranschleichen hören und hat das Tempo noch einmal verschärft. „Ok das war wohl nichts, dann mal aufpassen das mich Mel nicht überspurtet“ dachte ich mir. Einen Blick zurück und da war sie auch schon, die Weltmeisterin mit ihrem bekannten kräftigen Laufstiel - sie war sie direkt hinter mir. Nun war es an mir etwas Druck auszuüben und zu bluffen. Ich erhöhte das Tempo in der Hoffnung es halten zu können und Melissa zu entmutigen mich einholen zu können. Es funktionierte! Mit einem 30sek lead nach hinten sicherte ich mir Bronze.

Die Medien haben mich im Vorfeld als klare Favoritin für den Sieg genannt, doch so einfach geht das doch nicht!? Letztes Jahr zweite nun erste? Sport ist doch nicht Mathematik!? Ich kannte meine Gegnerinnen genau, ich wusste wie mein Trainingsstand ist und konnte somit gut abschätzen wie der Rennverlauf sein wird und welche Platzierung für mich realistisch sein kann. Warum sollte ich also enttäuscht sein wenn ich ein perfektes Renne hatte? ...zwei waren halt einfach noch schneller.

Photos

On-Running

TOP FIVE PROFESSIONAL RESULTS, 3 km swim • 200 km bike • 20.0 km run
1. Rasmus Henning (DEN) 6:21:44
2. Faris Al-Sultan (GER) 6:22:11
3. Eneko Llanos (ESP) 6:22:44
4. Andreas Boecherer (GER) 6:24:38
5. Frederik Van Lierde (BEL) 6:25:12

1. Nikki Butterfield (AUS) 7:00:22
2. Angela Naeth (CAN) 7:03:00
3. Caroline Steffen (SUI) 7:04:29
4. Melissa Rollison (AUS) 7:05:00
5. Rachel Joyce (GBR) 7:06:05

Einmal Spanien und zurück

Ist schon etwas länger her seit ich meinen letzten Eintrag geschrieben habe. In der Zwischenzeit bin ich einmal um die ganze Welt geflogen um Termine mit Sponsoren war zu nehmen und um mit meinem Team TBB und Coach Brett in Cran Ganaria zu trainieren. Einmal Spanien und zurück – ein echtes Erlebnis.

Von Canberra bin ich über Sydney-Singapur-Frankfurt nach Fuerteventura geflogen wo ich an der Präsentation des neuen Cervélo P5 teilnahme und natürlich das Rad auch testgefahren durfte. Wow, ein schnelles Rad ist das neue P5, das kann ich schon einmal sagen. Ich freue mich schon jetzt auf die kommenden Rennen wo ich mit meinem neuen Flitzer starten kann.
Nach 4 einmaligen Tagen mit der Cervélo Crew ging meine Reise weiter nach Gran Canaria. Dort wartete schon ein 10-köpfiges Team und Brett auf mich um zu trainieren. 3 Wochen waren auf der Insel geplant. Fühlte mich nach unserem Höhencamp in Thredbo AUS schon ziemlich fit, doch fehlten mir etwas die kürzeren und harten Einheiten. Für die meisten Einheiten war nun Nicola Spirig mein neues Trainingsgspändli. Sie sorgte dafür, dass ich etwas aus meinem Ironman-Pace rauskomme und mal richtig Gas gebe. Da war sogar in der Wechselzone „Hektik“ angesagt Auch Fabian Cancellara und Natascha Badmann sind mir öfters einmal auf dem Rad begegnet – wenn das keine zusätzliche Motivation ist.
Der Flug zurück nach Australien war dann etwas mit Stress verbunden da mir die Fluggesellschaft in London gesagte ich müsse 2 Tage am Flughafen übernachten da mein Flug wegen Schnee gestrichen wurde! „Waaaas, das geht nicht“ habe ich gesagt. „Ich muss zurück nach Australien“. „Wir können sie bis nach Dubai fliegen doch dann sind sie dort für 2 Tage am Flughafen“. Na ja in Dubai ist es wenigstens schön warm dachte ich mir. Schlussendlich flog ich Cran Ganaria-Madrid-London-Seoul-Brisbane. Langer Flug doch ich konnte viel schlafen und mich vom Training der letzten 3 Wochen gut erholen. Mein Radkoffer hat nach ein paar Umwegen den Weg dann schlussendlich auch bis zu mir gefunden.

Nun bin ich schon wieder seit 2 Wochen in Mooloolaba und voll in der Vorbereitung für das erste Rennen vom nächsten Samstag 3. März in Abu Dhabi und dem Ironman Melbourne vom 25. März. Es läuft richtig rund im Moment, die Formkurve zeigt nach oben und meine Motivation für die kommenden Rennen ist gross. Ein Teil meines Teams TBB und Swiss Triathlon ist ebenfalls in meinem Wohnort Mooloolaba stationiert und wird bis April bleiben. Es ist einfach genial eine ganze Gruppe um sich zu haben die das gleichen Ziel vor Augen.

Ich möchte Brett und Alex danken, dass sie es möglich gemacht haben in „meinem“ und Dave`s Town das Trainingscamp zu platzieren. Ich nehme es als ein Geschenk zu meinem ITU LC Weltmeistertitel 2010 „World Champ Camp“

Cheers aus dem wunderschönen Mooloolaba

Women's field didn't come to play but to destroy

Interessanter Bericht meines Coaches Brett Sutten betreffend dem Frauen Rennen in Kona Hawaii 2011.

Beautifully put, Brett ... awesome perspective! insightful beyond any of those 'other' advisers ... This is a heart gripping piece ... Interesting insider perspective for sure ... Thanks for sharing, great read ...

Bild dir deine eigene Meinung:
Doc Talks Hawaii 2011, Looking for Clues in the Lava

CurrexSole Technology 2012

„The running shoe fits better to my foot. No blisters, no skin abrasion. No slipping inside the shoe, even with wet feet and also the currexSole cure my plantar
fasciitis within two weeks. I’m super HAPPY and will wear the insoles in future.“

Caroline Steffen - professional Triathlete

CurrexSole Einlagen: die versteckte Kraft beim IRONMAN Hawaii
CurrexSole Technology 2012 [1'690 KB]

Cervelo P5 Photoshoot in Fuerteventura

Trainingscamp in Thredbo, Kosciuszko National Park

3 wunderschöne aber auch sehr harte Wochen im Trainingscamp @Thredbo AUS sind zuende.
Kurzer Blog mit ein paar Bildern findest du auf unserer Team Seite unter Caroline Steffen’s Blog

Jahresrückblick 2011

Happy New Year
Meine Auszeit, die ich mir im November gegönnt habe, ist vorbei und nun befinde ich mich schon wieder mitten im ersten Camp der neuen Saison. Diesmal ging es für 3 Wochen etwas in die Höhe. Im etwas abgelegenen 1400m.ü.M liegenden Thredbo, besser bekannt als die Snowy Mountains (Australien), bereite ich mich auf die kommende erste Saisonhälfte vor. Wie im 2011 gehe ich das neue Jahr ruhig an und werde erst im März mit meinen Rennen beginnen. Abu Dhabi International am 03. März so wie einen IRONMAN in Australia sind
die ersten grossen Herausforderungen. Ab Mai werde ich dann die Saison in Europa starten, doch wo genau mich der Rennplan hinführ ist noch unklar. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit meinem Team TBB, meinen Sponsoren, Coach Brett Sutton, Swiss Triathlon und Euch als Unterstützung!!!

Das 2011 war mit vielen Hochs und auch ein paar Tiefs verbunden, wie z.B. meine Fussverletzung die ich mir Anfang des Jahres eingefangen habe. Doch über die ganze Saison hinweg gesehen war es überaus Erfolgreich und ich könnte mich nicht glücklicher schätzen. Viele einzigartige Emotionen und unvergessliche Momente begleiteten mich durch 2011.

I like to say....

Ironladie of teamTBB talk 2011:
TeamTBB - Germany athlete Caroline Steffen :
My highlight of 2011 is overcoming a tough time with injury and at the same time winning 6 races in 5 different countries. The lowlight of 2011 is my DNF at the ITU Long Course world champs in Las Vegas - very unpleasant three letters. Favorite training experience in 2011 was a long ride in Thailand with the boys. Aaron was leading and I just tryed not to lose the wheel in front of me. Planned was an 5h steady ride. We hit the 180km mark after 4h34min (new personal best) and turned left back home to the "Tawanthai Hilton" 15min later with 190km on the clock. My first goal for 2012 is from Aigle to Leysin in the big chain ring. Next triathlon trends....Swim: little shark fins on your back/Bike: smaller wheel at your front/Run: barefoot running ;-)

2011 in Zahlen:
- 60`000 Flugkilometer
- 4 Kontinente und 9 Länder bereist
- 3 Training Domizile (Thailand, Australien, Schweiz)
- 9 Wettkämpfe betritten davon 6 gewonnen (inkl. IM Australia und Frankfurt)
- 1`500 Wettkampfkilometer
- 20`000 Trainingskilometer (48Wochen)

Alle Berichte 2011
Alle Interviews 2011
Alle Fotos 2011
Alle Video 2011

Danke • Thank you • Merci

Danke ... an all meine Sponsoren, für Euer Vertrauen und Unterstützung!!
Danke ... an meine Gönner, Ihr habt mir das viele herumreisen deutlich einfacher gemacht.
Thank you ... Team TBB for all your great work this year and the opportunity which was given too me.
Thank you ... Coach Brett Sutton, for believing in me.
Thank you ... David, for having so much patience with me sometimes
Merci ... an meine Familie, fürs ausharren am Streckenrand im Rennen und Verständnis, wenn ich wieder einmal etwas länger unterwegs bin
Danke ... an alle Besucher meiner Webseite, Euer Interessen an meinem Sport motiviert für ein grossartiges 2012!!

Happy New Year
Caroline

2XU Hall of Fame Gallery

have been positioned by 2XU as one of the finest athletes from around the world, not just from triathlon also many other sports. I think thats something to be proud of as I kind of see this as the 2XU Hall of Fame Gallery - http://www.2xu.com/Athlete-Profile/Caroline-Steffen

Credit Suisse Sports Awards 2011

Herzliche Gratulation an die wohlverdienten Gewinner des diesjährigen "Credit Suisse Sports Awards" Sarah Meier und Didier Cuche. Leider wurden meine persönlichen Favoriten Swann Oberson und Roger Federer nur auf Rang 3 platziert.

Ein Herzliches Dankeschön an Euch alle, die angerufen haben und Ihre Stimme dem Triathlon Sport gegeben haben. Leider hat es nicht ganz bis in die Top5 gereicht.

Beste Grüsse aus Australien,
Caroline

Sportler/in des Jahres
1. Didier Cuche (Ski alpin) 27,90 Stimmenprozente im Final der besten fünf. 2. Dario Cologna (Langlauf) 26,51. 3. Roger Federer (Tennis) 25,84. 4. Xherdan Shaqiri (Fussball) 13,28. 5. Simon Ammann (Skispringen) 6,47. – Im ersten Wahlgang ausgeschieden: 6. Carlo Janka (Ski alpin). 7. Nino Schurter (Mountainbike). 8. Daniel Hubmann (Orientierungslauf). 9. Fabian Cancellara (Rad). 10. Iouri Podladtchikov (Snowboard).

1. Sarah Meier (Eiskunstlauf) 45,94 Stimmenprozente im Final der besten fünf. 2. Lisa Urech (Leichtathletik) 17,99. 3. Swann Oberson (Schwimmen) 12,65. 4. Ariella Kaeslin (Kunstturnen) 12,16. 5. Lara Dickenmann (Fussball) 11,26. – Im ersten Wahlgang ausgeschieden: 6. Giulia Steingruber (Kunstturnen). 7. Tiffany Géroudet (Fechten). 8. Fanny Smith (Skicross). 9. Caroline Steffen (Triathlon). 10. Ursina Haller (Snowboard).

Credit Suisse Sports Awards 2011

Wählt am Sonntag, 11. Dezember 2011
Nach 2010, Ich wurde erneut nominiert für den Credit Suisse Sport Award 2011. Leider kann ich in diesem Jahr nicht persönlich anwesend sein. Doch freue ich mich trotzdem über jede Stimme. Wählt am Sonntag, 11. Dezember 2011, Ihre Favoritin und Ihren Favoriten unter den je zehn nominierten Sportlerinnen und Sportlern. Live ab 20.05 Uhr auf SF 1, TSR 2, RSI LA 2 und HD Suisse. Ruft an und gebt mir und unserem Sport Eure Stimme!

Nominierte Sportlerinnen
Caroline Steffen – Im Juli gewann Caroline Steffen in Frankfurt den Ironman Germany, den bestbesetzten Ironman nach der entsprechenden WM von Hawaii. Die 33-jährige, in Australien lebende Berner Oberländerin kann sich deshalb inoffiziell als Ironman-Europameisterin bezeichnen. In 4:51:07 Stunden erzielte sie bei ihrem Triumph eine Rekordzeit auf der 180 km langen Radstrecke. An der Ironman-WM auf Hawaii sorgte Steffen mit dem 5. Platz ebenfalls für ein Topresultat.

Time Off

Die Saison 2011 war lange und hat viel Energie gekostet. Ich gönne mir im Moment etwas Ruhe (mein Coach hat mir eine Auszeit zugesprochen) um dann im 2012 wieder top in Form am Start stehen zu können. Mit etwas Yoga at yoga vida und anderen kleinen Hobbys schaue ich, dass ich nicht ganz einroste ;-)
Wer gerne lesen möchte, wie ich in Australien so lebe und sehen möchte was ich so mache wenn ich mal nicht trainiere, dann schaut euch doch meinen Blog auf unserer Team TBB Webseite an. Casual Saturday

Grüessli us Mooloolaba, Caroline

DNF - ITU Long Course Worldchampionship, Las Vegas

DNF (Did Not Finish) – sehr unerfreuliche drei Buchstaben hinter meinem Namen in der diesjährigen Rangliste der ITU Long Course Worldchampionship in Las Vegas USA. Eigentlich wollte ich meinen Titel vom Vorjahr verteidigen, doch mir fehlte die Kraft mich bis zum Schluss durchzukämpfen. 4km Schwimmen (wurde wegen kalten Temperaturen gestrichen), 120km Rad, 30km laufen.
Was ist passiert? Na ja, jetzt könnte ich bestimmt 10 verschiedene Entschuldigungen aufzählen die zu meinem scheitern geführt haben. Die angefangen, von unglaublich kalten Temperaturen von 1 Grad am Wettkampfmorgen, bis zu Magenproblemen im Laufabschnitt gehen würde. Doch das alles sind keine Gründe für mein Ausscheiden, denn im Normalfall hätte ich all diese Schwierigkeiten irgendwie gemeistert, mich durchgebissen und das Ziel erfolgreich erreicht. Aber nicht dieses Mal. Dieses Mal war anders. Dieses mal bin ich für einmal an meine mentale Grenze gestossen. Meine Beine hätten mich wohl auch noch die letzten 14km bis ins Ziel getragen, doch mein Kopf hat sich dagegen entschlossen. Ich bekam Probleme konzentriert zu bleiben, konnte plötzlich mit den Schmerzen nicht mehr umgehen, ich war zu müde um meinen Körper an die Grenze zu pushen. I`m sorry for my weak performance!

Nun heisst es erst einmal ausruhen, analysieren und dann nach vorne schauen und die neue Saison planen. In den letzten 2 Tagen haben Dave und ich noch etwas das "andere" Leben von Las Vegas genossen doch schon heute Abend geht es zurück nach Australien.

Cheers Caroline

Cover at Tri Mag Asia; Oktober/November 2011

Check out TriMags front cover for issue 4 - coming soon!!!
- Magazin Covers

IRONMAN World Championship Hawaii 2011

Rennbericht - Offensives Race

Ich überquerte die Ziellinie in Hawaii und war sowas von froh, dass das Ganze ein Ende hatte. Ich spreche nicht nur vom Rennen selbst und dem etwas harzigen Marathon am Schluss, nein ich spreche von den vergangenen 4 Monaten.
Die Ironman Weltmeisterschaften auf Hawaii, das wichtigste Rennen des Jahres. Kona ist der Ort wo sich die Besten der Besten messen, die Medien für einmal ihr Interessen voll und ganz dem Triathlon widmen und die Sponsoren ihre neuen Produkten präsentieren. Jeder Athlet zeigt sich in seiner besten Form und lässt sich ungern vor dem Rennen in die Karten schauen. Die Triathlon Magazine sind voll mit Statistiken und Berichten über das bevorstehende Grossereignis. Da will man gut sein und niemanden enttäuschen, denn die Erwartungen sind hoch. Meine letzten 4 Monaten wurden geprägt von riesigen Trainingsumfängen, harte Rennen und Sponsoren/Medien Verpflichtungen. Immer wieder wurde ich auf das Thema Hawaii angesprochen: "zweiter Rang letztes Jahr, nun willst Du gewinnen?" Ich versuchte diese Frage etwas diplomatisch zu umgehen oder zum Verständnis zu bringen das eine Rangierung nicht wirklich ein objektives Ziel sein kann. Neben dem noch etwas ungewohnt grossen Medienrummel kam noch eine Fussverletzung im Frühling dazu, die meine Vorbereitung nicht ganz wunschgemäss planen lies. Trotz allem Rummel und Monaten ohne Lauftraining, ich versuchte professionell zu bleiben und das Beste aus der Situation zu machen.

5 Tage sind es nun her, seit ich die Ziellinie in Hawaii völlig erschöpft überquert hatte. Ich nutzte die vergangenen Tage um mich erst einmal etwas zu erholen und mir das Rennen noch einmal Revue passieren zu lassen. Meine Gefühle schwanken mittlerweilen zwischen, "Ich bin überglücklich den ich habe ein offensives Rennen gezeigt und wurde fünfte an den Weltmeisterschaften in Hawaii" und "ich habe mit einem taktischen Fehler die top drei vergeben". Was ist schlimmer, etwas nach zu trauern weil das Versuchte nicht aufgegangen ist oder etwas nach zu trauern weil man es nicht versucht hat?

Über das Rennen selber gibt es eigentlich nicht viel zu schreiben. Ich schwamm, radelte und lief. Ich habe mich für ein offensives Rennen entschieden und lies mich auch nicht davon abbringen als es im Rennen ein paar wichtige Veränderungen gab. Go hard from the gun, wie es mir mein Coach beigebracht hat. Denn "Victory comes in different shapes and sizes sometimes"

Ich Danke Euch allen fürs ausharren hinter dem Computer am Raceday und die unzähligen Mails, SMS und FB Mitteilungen nach dem Rennen.
Thank you Team TBB for possibility which I received, coach Brett for your trust and Thank you to all my sponsors (Cervélo, 2XU, AVIA, Louis Garneau, 3T, John Cobb, Sponser, Currex, FuelBelt, Oakley, BC Beaker Concepts Inc ) for your support this year.

TOP FIVE PROFESSIONAL RESULTS, 3.80 km swim • 180 km bike • 22.2 km run
1 08:03:56 Alexander, Craig Boulder CO USA 51:56 4:24:05 2:44:03
2 08:09:11 Jacobs, Pete sydney NSW AUS 51:38 4:31:03 2:42:29
3 08:11:07 Raelert, Andreas Rostock MV GER 51:58 4:26:52 2:47:48
4 08:12:58 Bockel, Dirk Bereldange LUX LUX 51:44 4:24:17 2:53:04
5 08:20:12 Bracht, Timo Eberbach BAW GER 53:37 4:35:07 2:47:26

1 08:55:08 Wellington, Chrissie Feltwell NOR GBR 1:01:03 4:56:53 2:52:41
2 08:57:57 Carfrae, Mirinda Boulder CO USA 57:17 5:04:17 2:52:09
3 09:03:29 Cave, Leanda Tucson AZ USA 53:54 4:58:41 3:06:36
4 09:06:57 Joyce, Rachel London GRE GBR 53:56 4:58:57 3:09:55
5 09:07:32 Steffen, Caroline Spiez BE SWI 57:15 4:50:26 3:15:17

Multimedia

Ironman Hawaii 2011 - Interview mit triathlon TV

Im vergangenen Jahr war sie Zweite - schafft sie es dieses Mal nach ganz oben? Gewinnen möchte die Schweizerin Caroline Steffen auf jeden Fall. Aber nur, wenn sie sich dabei mit Chrissie Wellington messen darf...
Ironman Hawaii 2011 - Interview Caroline Steffen

MEDIA - MIGROS-Magazin/ SF «sportlounge»

MIGROS-Magazin
"Träume werden wahr, wenn wir den nötigen Mut dazu haben"
Meine Welt - die MM besuchte mich in Leysin VD

SF «sportlounge»
Caroline Steffen: Dank Liebesglück zurück im Spitzensport
Im Januar 2009 flog sie mit einem Kollegen nach Australien, um dort zu trainieren. Was dann folgte, klingt wie ein modernes Märchen. Die Reise stellte ihr Leben auf den Kopf. Sie verliebte sich. Was genau dahinter steckt, wer der Mann ist, der sie zurück zum Profisport führte und was sie sich persönlich vom diesjährigen Ironman verspricht, erzählt Caroline Steffen am Montagabend um 22:25 Uhr in der «sportlounge». Hier bereits ein Einblick in das Gespräch.

Iss dich fit TV

In den Schwimmtrainings darf sie nichts trinken, als Überraschung nimmt der Trainer den Athleten auch mal das Bike weg, damit sie den Berg hinauf rennen müssen. Doch Caroline Steffen möchte die Trainingsmethoden von Brett Sutton nicht missen, schliesslich ist sie nicht zuletzt wegen ihm so gut, dass sie als Anwärterin auf das Podest am Ironman Hawaii zählt. „Iss dich fit TV“ vom Do, 29.Sept., 21 Uhr, im SSF

Kacie Jo Photography

Photo by Kacie Jo Photography

Last sunday when I crossed the finisline at the 70.3 Syracuse, I wasn`t very happy with my race but I didn`t lost my smile and the world keeps turning. It was a big day already but my job wasn`t finished yet. Photoshoot with my insoles sponsor CurrexSole was on my schedule.
Not showered and a little tired but thankful to be spend some moments with lovely people, we could make a few great shots.
A big thank you to Kacie Marta and Patrick Nickles (Kacie Jo Photography)!!! I love the pictures

2nd place 70.3 Syracuse

Verlor das Rennen nach 10 Minuten, wenn unsere Führungsgruppe falsch abbog. Schade! Wir mussten zurück schwimmen um die letzte Boje noch zu nehmen. Leider verloren wir dabei viel Zeit und musste die Verfolger Gruppe wieder überholen. Dumm gelaufen!! Auch das Tragen einer dicken Jacke auf dem Rad ist nicht wirklich sehr aerodynamisch aber sie hielt mich warm (10 Grad) ... den Aerohelm war auch nur zum Zweck von Wärmeisolation. Zufrieden bin ich mit meiner Laufleistung. Trotz sehr hartem Kurs mit 4 sehr steilen Bergen konnte ich mein Tempo halten und verlor nicht gross Zeit auf die Konkurrenz. Im Allgemeinen bin ich etwas enttäuscht über das vergebene Rennen, doch ich habe versucht mein Bestes zu geben und ich hoffe, dass mir dieser Fehler irgend einmal in einem anderen Rennen zu Gute kommt. Ebenfalls waren es einmal mehr, nicht gerade meine Bedingungen, ich hoffe es schneit nicht in Hawaii!? Nun feiere ich meinen Geburtstag noch ein wenig mit einem Moca Frappuccion und einem grossen Stück Kuchen @Starbucks Syracuse.
Cheers aus den USA, Caroline

F*** up the race after 10min when our leading group took the wrong turn. Pity!! Had to swim back to take the last buoy, lost few minutes, my fault. Also wearing a thick jacket on the bike isn`t very aerodynamic but keep me warm (10dec) ... also the aero helmet was just to keep warm my ears. Happy with the run on a very tough course with 4 very very nasty hills. Over all a little bit disappointed about the lost race but ... I tryed my best. This mistake will keep me on my toes for the next race.
Now, celebrating my birthday @Starbucks with a mocha frappuccino and a big slice of lemoncake :-) ... yummy!!
Cheers from the USA, Caroline

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 1.9 km swim • 90 km bike • 21 km run
1. Bart Aernouts (BEL) 3:57:30
2. Paul Ambrose (GBR) 4:02:12
3. Josh Rix (AUS) 4:03:40

1. Nikki Butterfield (AUS) 4:18:57
2. Caroline Steffen (SUI) 4:21:54
3. Samantha Warriner (NZL) 4:33:31

Silber und Gold für Dave und mich

Triathlon XL de Gérardmer FRA
Ich glaube ich bin noch nie so müde in ein Rennen gestartet wie in diesem Jahr am XL Triathlon von Gérardmer FRA. Der Trainingsblock der letzten 4 Wochen (Vorbereitung Hawaii) sowie die Trainingsfahrt von Leysin nach Gérardmer (300km) sass mir gewaltig in den Knochen. Doch jammern half da nichts, ich hatte einen Job zu erledigen, Titelverteidigung. 1.9km Schwimmen, 93km Rad mit 2000 Höhenmetern und 21.7km laufen standen heute auf dem Tagesplan.

Elend - geht langsam - gut
...das war etwa so, wie ich mich auf den drei Radrunden fühlte. Ich wusste noch vom letzten Jahr, dass die Radstrecke etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen würde als üblich. Immer wieder ging es über mehrere Kilometer steil hoch gefolgt von schnellen technischen Abfahrten. Ich mag solche Strecken sehr da sie sehr selektive sind und das Feld schnell einmal auseinanderziehen. Nach dem Schwimm- und Radabschnitt hatte ich, meine Führung auf die zweitplatziere, bereits auf 7 Minuten ausgebaut. Die abschliessenden hügeligen 21.7 km laufen rund um den "Lac de Gérardmer" konnte ich in einem Schnitt von 4:01 gut durchlaufen. Der "Motor" lief und die Beine waren erstaunlich frisch nach den Strapazen auf dem Rad. Einem weiteren Sieg stand nichts mehr im Wege.
Herzliche Gratulation auch an mein Schatz David der mit dem zweiten Platz, hinter dem ITU Weltmeister aus Frankreich, glänzte. Dazu kam noch ein 4er Platz von Aaron, ebenfalls Team TBB. GOOD JOB!!

Leysin - Gérardmer - Leysin
"
Caroline, du könntest eigentlich mit den Jungs am Mittwoch mit dem Fahrrad nach Gérardmer fahren"... so mein Coach Brett am Montagmorgen nach dem Schwimmtraining. Ich habe nicht nachgefragt, mich nicht gewundert. Ich wusste, das war nicht eine Frage sondern bereits Tatsache. Ok, warum nicht dachte ich mir, 600km Time Trial ist bestimmt eine gute Einheit zur Vorbereitung auf Hawaii. Die Einheit stellte sich dann als ein 20min Intervall Training heraus. Modern - Medium - Mad hiess die Steigerung, je nach dem wer von den Jungs die Führung übernahm. Mein Ziel war: Das Hinterrad des Vordermannes nie zu verlieren weil ich sonst wohl irgendwo in Frankreich verloren gegangen wäre. Aaron hatte das GPS auf dem Rad und übernahm die volle Verantwortung für jede Abzweigung. Manchmal fragte ich mich wirklich: "führt uns dieser Waldweg nach Gérardmer?" Ohne Stephan, Aaron und Dave, ich wäre wohl noch heute irgendwo unterwegs Richtung Süden...

Cheers Caroline

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 1.9 km swim • 93 km bike • 21.7 km run
1. Sudrie Sylvan (FRA) 4:26:19
2. David Dellow (AUS) 4:29:50
3. Mathias Hecht (SUI) 4:30:13

1. Caroline Steffen (SUI) 4:50:33
2. Jeanne Collonge (FRA) 4:57:57
3. Anne Basso (FRA) 5:13:52

Berner Sportlerin 2011

Die Berner Sportlerin des Jahres 2010/11 heisst Caroline Steffen. Bei den Männern setzte sich Fabian Cancellara durch
Leider konnte ich den Preis heute nicht persönlich entgegen nehmen, da ich mich gerade auf das morgige Rennen in Gérardmer FRA vorbereite. Doch ich möchte es nicht versäumen, aus der Ferne mich beim Kanton Bern für die Auszeichnung recht herzlich zu bedanken.

Die Auszeichnung "Berner Sportlerin des Jahres 2011" erfüllt mich mit viel Stolz und gibt neue Motivation für weitere Taten.

Beste Grüsse aus Frankreich,
Caroline

Triathlon XL Gérardmer

I`m an environmentally conscious person - that's why I'm riding to the race at Gérardmer FRA tomorrow ... and back to Leysin CH on monday (each way ridiculous 300km). Nice warm up ;-) Thank you David, Aaron, Stephen, Bella and little Charlie for your accompaniment !!!
http://www.triathlondegerardmer.com/

Wish me good mechanical luck

Da ich eine Umwelbewusste Person bin, fahre ich morgen mit meinem Fahrrad an das Rennen im Französischen Gérardmer und zurück nach Leysin am kommenden Monntag (pro weg sind es ja nur ca. 300km, je nach dem wie wir uns verfahren). Danke David, Aaron, Stephen, Bella und little Charlie für Eure Begleitung.
http://www.triathlondegerardmer.com/

Leider gab es eine kleine Terminkollision und so kann ich nicht persönlich an der Berner Sportlerwahl vom kommenden Freitag Abend anwesend sein. Der Startschuss in Gérardmer fällt am Samstag Morgen um 9:30.

Drückt mir die Daumen,
Caroline

lifestyle - eco2friendly-Magazin 2011-2

Das neue Magazin erscheint in den nächsten Tagen auf Papier ... bereits jetzt ist es über folgende Links erhältlich:
http://www.eco2friendly.ch
http://www.eco2friendly.ch/magazin

Cervélo - LOUIS GARNEAU - Cobb Cycling Advertising

IRONMAN Europameisterin / European Champion 2011

photo: Sebastian Kuhn | drehmomente.de

Ich kam in die Wechselzone zwei und war soweit ganz zufrieden mit meinem Rennverlauf. Nach einem geglückten Schwimmen (49:16) konnte ich auf dem Rad einen neuen Streckenrekord realisieren (4:51:07). Abgesehen von ein paar Frostbeulen am A... und Eiszapfen an den Ohren fühlte ich mich ganz gut. Jemand rief mir zu: "Du hast 16min Vorsprung". Ja super dachte ich, das sollte ich packen. Ich schnallte mir noch schnell den Drinkgurt um und rannte los.

Welche Hürden sich mir in den kommenden 42.2km bieten würden konnte ich ahnen als ich bei km1 den ersten Krampf in meinen Beinen hatte. Es zog vom unteren Rückenbereich über das Gesäss, Hamstring bis runter in die Waden (links und rechts). Ich konnte die Beine kaum noch anwinkeln und war gezwungen anzuhalten und zu Dehnen. Die Kälte (8 Grad) und der eisige Wind auf der Radstrecke schienen mir doch etwas mehr zugesetzt zu haben als gedacht. So was habe ich ja noch nie erlebt.

photo: Sebastian Kuhn | drehmomente.de

Ich lief weiter, dehnte, lief wieder ein paar km, dehnte... "Was mach ich hier eigentlich", fragte ich mich zuerst. Was nun? Mein Coach Brett hat mich gelernt was es heisst, Ironman Rennen zu bestreiten und auch zu gewinnen. Da gehört mehr dazu also nur schnelle Beine. Er hat mich gelernt, dass nicht immer alles nach Plan und Wunsch laufen kann. Er hat mich gelernt wie ich mit solchen Rennsituationen clever umzugehen habe um trotz aller unvorhergesehenen Schwierigkeit das Best mögliche Resultat heraus zu holen. Ich musste mich entscheiden ob ich aus dem Rennen aussteigen will, eine heisse Dusche nehme und mich anschliessend nerve weil ich es nicht versucht habe oder ... beisse mich durch, pokere mit kurzen Pausen und zugleich Zeitverlust doch ev. könnte es ja doch noch für den Titel und Ehre reichen? (Ich wollte doch so gerne auf den kaiserlichen Balkon in Frankfurt)
Ich bin wirklich froh, habe ich mich für Option 2 entschieden. Ich bin das Risiko einer ernsthaften Verletzung nie eingegangen, mein Problem war rein Muskulär bedingt (Kälte). Ich bin eben ein Sonnenkind und habe nicht per Zufall Australien als meinen zweiten Wohnsitz gewählt :-)

Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei Euch allen bedanken. Es war echt Klasse wie Ihr am Strassenrand bei Wind und Regen ausgeharrt habt. Herzlichen Dank auch für die unzähligen Glückwunsch Mails und Mitteilungen auf Facebook. Ich arbeite mich langsam durch! Herzlichen Dank auch noch einmal an all meine Sponsoren, ohne Eure Unterstützung würde gar nichts gehen.

MERCI DANKE THANK YOU
Caroline

photo: Sebastian Kuhn | drehmomente.de

TOP FIVE PROFESSIONAL RESULTS, 3.8 km swim • 180 km bike • 42 km run
1. Faris Al-Sultan (GER) 8:13:50 (46:05-4:26:22-2:57:25)
2. Jan Raphael (GER) 8:19:31 (48:12-4:38:12-2:49:48)
3. Michael Göhner (GER) 8:20:26 (50:08-4:38:28-2:47:55)
4. Georg Potrebitsch (GER) 8:22:29 (48:01-4:33:49-2:56:54)
5. Stephan Vuckovic (GER) 8:26:03 (48:07-4:37:57-2:56:07)

1. Caroline Steffen (SUI) 9:12:13 (49:16-4:51:07-3:27:38)
2. Lucie Zelenkova (CZE) 9:13:46 (47:59-5:06:20-3:15:31)
3. Sonja Tajsich (GER) 9:14:14 (58:34-5:05:16-3:04:48)
4. Yvonne van Vlerken (NED) 9:15:37 (56:22-5:05:57-3:09:11)
5. Samantha Warriner (NZL) 9:18:04 (52:15-5:03:17-3:18:03)

1st place Challenge Aarhus Denmark

The current ITU LD World Champion Caroline Steffen, Switzerland, had looked forward to test her form in KMD Challenge Aarhus today. The hilly and challenging bike course with many technical turns and the run through downtown Aarhus and the arts museum was a big experience for the Kona 2010 runner up. She finished in a time of 4:04:16, 12 minutes ahead of swede Eva Nyström and the Danish champ on the distance Michelle Vesterby who was in third place a further minute and a half back.

"I really enjoyed the race today. It was fun to run around in the city centre and I also liked the stairs leading up to the arts museum. I alternately took one step with one leg and two with the other one. I stuck to my plan all during the race. I knew that Lucie Zelenkova is a really good swimmer, so I stuck to her but was unsure about my placement when coming out of the water. The bike course was technically challenging and varied which is just perfect for me. The run was not too hard, and I felt pretty good all the way and had good acceleration after every turn. It was my first Challenge race and I definitely liked it. The fact that they call it Challenge Family probably just makes it a bit more easy-going and fun."

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 1.0 km swim • 90 km bike • 21 km run
1. Rasmus Petræus (DEN) 3:48:18 (10:58-2:15:58-1:16:56)
2. Martin Jensen (DEN) 3:49:10 (11:13-2:13:46-1:19:33)
3. Mads Vittrup-Pedersen (DEN) 3:50:14 (13:34-2:17:39-1:14:42)

1. Caroline Steffen (SUI) 4:04:16 (12:23-2:20:48-1:25:33)
2. Eva Nyström (SWE) 4:16:36 (14:43-2:32:08-1:24:48)
3. Michelle Vesterby (DEN) 4:18:11 (12:19-2:30:10-1:31:06)

3th place Schweizermeisterschaften im Zeitfahren

Einmal was anderes, das war meine Motivation um an den diesjährigen Schweizermeisterschaften im Einzelzeitfahren teilzunehmen. Die 20.5km lange Runde war mit ihren Höhenmetern, abrupten Richtungswechsel und dem aufkommenden Regen doch eher anspruchsvoll. Um wirklich ganz vorne mitwirken zu können fehlte mir jedoch die nötigen Erfahrungen und die Spezifischen Zeitfahreinheiten auf dem Rad. Dazu kam noch die ungewohnte Sitzposition die ich fahren musste (UCI Regeln) was in meinem Fall 5-10cm Unterschied zur gewohnten Position bedeutet.
Einmal was anderes - mit der Betonung auf einmal. Die Umstellung im Training, an meinem Rad und in meinem eher schon übervollen Zeitplan wären zu markant um vermehrt ZF Rennen zu bestreiten. Ich konzentriere mich lieber auf das, was mir Freude bereitet - und das ist der Triathlon Sport. Fahrerinnen und Eltern des Schweizer Frauen Radsports können also aufatmen und sich Beschwerdeanrufe an den Verband Swiss Cycling in Zukunft ersparen.

Cheers Caroline

Titelverteidigung Ironman 70.3 Rapperswil

Nun habe ich mich lange genug gedrückt. Zugegeben, Blog’s schreiben gehört nicht gerade zu meiner Lieblings Beschäftigung und schon gar nicht wenn ich sie zweimal schreiben muss (Deutsch/English). Doch für diese eine mal habe ich ja schon fast eine perfekte Entschuldigung für meine Verspätung – beim Update meiner eigenen HP (www.steffencaroline.ch) kam eine Error Meldung und auch sonst hatte ich keine Internetverbindung … na ja fast keine. Und wenn ich trotzdem einmal online ging, dann nutzte ich die Zeit für sonstigen “nonsense” wie Facebook oder Hotmail. So wie zum vor zwei Wochen (3 Tage nach meinem Sieg am Ironman 70.3 in Rapperswil), als ich in der Region Zürich auf „Internetsuche“ war. Das Ergebnis: 3.50.- für 5min parken im Parkhaus Sihlcity, 20.- für Café im Starbucks, 40.- Parkbusse in der Stadt Zürich und ????.- Blechschaden an meinem Auto nach Crash … für meinen Geschmack nicht gerade “der extrem erfolgreiche Nachmittag”. Meine Nerven lagen blank. …aber nun zum eigendlichen Grund meines Blog`s.

Projekt Titelverteidigung Ironman 70.3 Rapperswil
Dieser Wettkampf stand bei mir schon lange, fett angestrichen, in meiner Agenda. Titelverteidigung, einziges Rennen in der Schweiz, meine Familie und besten Freunde kommt zuschauen. Als wären das nicht schon genug Gründe um etwas angespannt gar nervös zu sein. Dazu kam dann auch noch die Anfrage des Schweizer Fernsehens, mich den ganzen Tag begleiten zu dürfen. „Da musst du durch und zeigen wie Professionel du arbeitest“, dachte ich mir.
Etwas schlecht weggekommen beim Schwimmstart fand ich doch noch meine Rhythmus und stieg als 3e PRO Frau aufs Rad wo ich nach ein paar Kilometern die Führung übernahm. In der ersten wie auch in der zweiten Rad Runde drückte ich grosse Gänge in den Flächen, ging die Bergen hart an und versuchte aus jeder Kurve so viel Schwung wie möglich mitzunehmen. Mit der Radspezialistin Karin Thürig im Nacken, musste ich an mein absolutes körperliches Limit gehen um meinen Vorsprung nach dem Schwimmen zu halten. Ich wollte die Laufstrecke auf keinen Fall zu zweit starten, nur so konnte ich mir erlaubt mein eigenes Rennen auf dem Abschliessenden Halbmarathon zu laufen. Es ist kaum zu Beschreiben welche Emotionen ich empfang, als ich das Siegerband einmal mehr in die Höhe stemmen durfte. Titelverteidigung in meinem „Homerace „ ist geglückt und weite bleibe ich ungeschlagen auf dieser Distanz.

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 1.9 km swim • 90 km bike • 21.0 km run
1. Andi Böcherer (GER) 3:46;56
2. Ronnie Schildknecht (SUI) 3:51;23
3. Mathias Hecht (SUI) 3:54;36

1. Caroline Steffen (SUI) 4:15.10
2. Karin Thürig (SUI) 4:18;31
3. Sonja Tajsich (GER) 4:24.58

Das Mädchen und die Liebe

1st place City-Triathlon Heilbronn Germany

...die einmal so richtig getestet werden will. Dazu habe ich mir den City-Triathlon in Heilbronn GER vom letzten Wochenende herausgepickt. Perfekte Bedingungen und einzigartige Wettkampfstimmung machten den ganzen Anlass zu einem einmaligen Erlebnis.
Das Material hielt und nicht nur das, es bewies sich auch als schnell! So konnte ich mit einem 10min. Vorsprung einen weiteren Sieg feiern und das "Goldige Käthchen" entgegennehmen.
Herzlichen Dank all meinen Sponsoren (2XU, Cervélo, AVIA, 3T, Louis Garneau, Cobb Cycling, SPONSER and FuelBelt) für die neue Ausrüstung!!!

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 2.0 km swim • 70 km bike • 15 km run
1 Böcherer, Andi (GER) 02:54:57
2 Kienle, Sebastian (GER) 2:58:48
3 Andreas, Dreitz (GER) 3:02:05

1 Steffen, Caroline (SUI) 03:21:34
2 Krebs, Meike (GER) 03:31:10
3 Rabe, Katja (GER) 03:31:40

Cervélo

Ambitious, persistent, successful ...


Ehrgeizig, hartnäckig, erfolgreich...

Der Saisonbeginn war für die Langdistanz-Weltmeisterin Caroline Steffen vielversprechend. Jetzt will sich die Spiezerin für die nächsten Höhepunkte in Form bringen.
http://tt.bernerzeitung.ch/sport/weitere/Ehrgeizig-hartnaeckig-erfolgreich/story/10114273

Berner Zeitung, von Stephan Dietrich

Sponsored by FuelBelt

Thank you FuelBelt for supporting me in 2011. Check out the webside http://www.fuelbelt.com/

Stay hydrated,
Caroline

Victory - 1st place Ironman Australia

Ein Gefühl von Erleichterung, Freude aber auch Enttäuschung verspürte ich, als ich letzten Sonntag rechts in die Zielgerade einbog. Nur noch 200 Meter trennten mich von meinem ersten IRONMAN Sieg, die Zuschauer jubelten mir zu, ich versuchte Ihnen ein Lächeln zu schenken.

Gut ins Rennen gestartet, stieg ich nach rund 49 Minuten aus dem Wasser und wechselte als zweite Frau aufs Rad. Kurz darauf übernahm ich auch schon die Führung und konnte meinen Vorsprung in den ersten 90km bis auf 12 Minuten ausgebaut. Ich fühlte mich gut, habe meine Rhythmus gefunden, den richtigen Gang auf dem Kettenblatt und mein „Spielzeug“ am linken Handgelenk verriet mir, dass ich Zeittechnisch optimal im Rennen liege. Ich startete in die Zweite Runde wo ich dann bald mit einem Platten bestraft wurde. Kurz angehalten und mit Pit-Stop geflickt war ich zurück im Geschehen. 20km später, es darf ja wohl nicht wahr sein, den zweiten Platten. Ich stieg von meinem P4 und sah gleich, Reifenwechsel ist angesagt. Ein TV Team, ein Fotografen von WTC, der Motorradfahrer „leading female“ und ein race marshal, alle hielten an und schauten mir zu. Ich würde einmal sagen, es war nicht gerade ein F1 vergleichbarer Wechsel, doch trotzdem ganz schön flink. Zurück auf der Strecke hoffte ich einfach, dass es das für den heutigen Tag war. Um drei Platten zu flicken war ich nicht ausgerüstet. Den dritten Platten hatte ich nur ein paar 100Meter vor T2 (siehe Bild). In die T2 gerollt, die Laufschuhe montiert, ich lief auf die Laustrecke. Immer noch etwas verärgert über den ungewollten Zeitverlust auf der Radstrecke, doch hoch motiviert einen schnellen Marathon zu zeigen. Die Beine sagen ja zu meinem Vorhaben, ich fühlte mich gut. Nach zwei Runden dann jedoch ein Schmerz in meiner rechten Ferse welcher mir ein darauf treten nicht mehr möglich machte. Was nun? Aufgeben? Ins Ziel marschieren? Ich musste ins Ziel kommen heute um mir die Hawaii Qualifikation zu sichern. Ich humpeln/marschieren für ein paar km. Die Zuschauer riefen mir zu und Dave`s Familie versuchte mich aufzumuntern. Immer noch mit einigen Minuten Führung fing ich dann langsam wieder an zu laufen, mit dem rechten Fuss einfach auf dem Aussenrist gehend. Es war nicht schnell doch immer noch schneller als gehen und mit etwas Glück kann ich so den Ersten Ironman Sieg nach Hause laufen/humpeln.

Die Bedingungen waren taff. Wir hatten mit viel Wind auf Rad- und Laufstrecke sowie unglaublich schlechten Strassenverhältnissen zu kämpfen. Die Schlaglöcher waren fast nicht zu umgehen und der grobe Belag gab einem keine Möglichkeit um das Fahrrad rollen zu lassen.

Meine persönlichen Erwartungen für meinen ersten Ironman im neuen Jahr waren wie immer hoch gesteckt. Warum auch nicht, ich habe hart dafür trainiert und war motiviert mein bestes zu geben. Doch ein Ironman hat seine eigenen Gesetze, da kann schon mal am besten Tag so einiges Schief gehen. Ich bin Erleichtert über den Bruch des „2nd place Ironman Fluches", Freude verspüre ich über meinen ersten Sieg und Durchhaltewillen, Enttäuschung macht sich breit über die verpasste Change ein perfektes Rennen zu zeigen. Was für ein Rennen, was für ein endlos langer Tag!!!

Seit gestern zurück in Mooloolaba geniess ich noch einige Tag an der Küste. Nächste Woche geht es dann für ein paar Tage nach München bevor ich zurück in die Schweiz gehe. Vier Monaten mit Team TBB und Coach in Leysin sind geplant.

Bis Bald
Caroline, ... Bilder

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 3.8 km swim • 180 km bike • 42 km run
1. Pete Jacobs (AUS) 8:29:28
2. Patrick Vernay (NCL) 8:35:50
3. Jason Shortis (AUS) 8:46:07

1. Caroline Steffen (SUI) 9:29:54
2. Amelia Pearson (AUS) 9:38:23
3. Kirsten Molloy (AUS) 9:43:55

Two punctures didn't stop Steffen

Sunshine Coast Daily, Australia
Steffen survives flat patches to nail win

The girl next door - Cover at "3rd Transition"

3rd Transition “We are Triathletes!”

Nun habe ich es bis in die USA geschafft ... Ich freue mich riesig, das Gesicht der Erstausgabe, des neuen Triathlon Magazines in der USA zu sein.
Ich sprach mit Kevin Koresky über wo ich aufgewachsen bin, wie ich zum Triathlon gekommen bin und wie ich Kona 2010 erlebt habe. Den ganzen Artikel findest du unter diesem Link, Seite 7-11: Caroline Steffen: The girl next door?

TBB Fotoshoot

2XU Wetsuit: Project:X / X:1

Team TBB Photoshoot: Einige Bilder sind nun online hier zu finden.
A big thank you to all our team TBB Sponse.

Happy Easter
Caroline

Interview mit R. Melik von Triathlete-Europe.com

2nd place Abu Dhabi International

Abu Dhabi International. Photo by Luke McKenzie

It was a big day in the office today. Just got back to the hotel and lie on the floor under the desk, just in hope to get out more then one line from my very expensive internet connection. I'm fine and happy with the race. Incredibly tough conditions today. I'm just saying, wind, sandstorm and heat. But I love it - some sand in my face, sticky gel all over my hands and eating a molted marsbar in 38dec. I love my job :-)

Interview mit SPONSER: 7 Fragen an: Ironwoman Caroline Steffen

TOP FIVE PROFESSIONAL RESULTS, 3 km swim • 200 km bike • 20.0 km run
1. Frederik van Lierde (BEL) 6:43:14
2. Marino Vanhoenacker (BEL) 6:43:31
3. Dirk Bockel (LUX) 6:43:42
4. Raynard Shayne Tissink (RSA) 6:43:47
5. Sylvain Sudrie (FRA) 6:45:49

1. Julie Dibens (GBR) 7:14:23
2. Caroline Steffen (SUI) 7:19:45
3. Catriona Morrison (GBR) 7:31:12
4. Rachel Joyce (GBR) 7:32:09
5. Angela Naeth (CAN) 7:32:34

Triathlon Award 2010

Wow, überraschend habe ich heute gelesen, dass ich beim triathlon-AWARD mit 20.2%, hinter der Britin Chrissie Wellington, auf den zweiten Rang gewählt wurde. Herzlichen Dank an alle triathlon-Leser die für mich abgestimmt haben. Mein Namen im Kreise der Besten zu finden ehrt mich sehr!

Euch allen einen guten Start in die Triathlon Saison 2011.
Mit besten Grüsse aus Thailand,
Caroline

Pro triathlete Steffen had a knockout 2011

It was a year that even Muhammad Ali would have been proud of: She went on to win EVERY 70.3 she entered including the inaugural Ironman 70.3 Asia-pacific Championship in Phuket, but before the year ended she was crowned ITU World Long Course Champion, took runners up ironman placing in South Africa and Frankfurt and most notably runners up spot in the Ford Ironman World Championship in Hawaii.

Read the whole interview: A Bakers Dozen - 13 Fragen

Cheers Caroline

Winning nutrition for momen

From a fast-paced sprint triathlon to a gruelling Ironman, triathletes need to master three different disciplines, and each present their own unique nutrition challenges. Read the full story on my webside here .

Have nice day,
Caroline

Das TeamTBB mit Brett Sutton geht 2011 neue Wege

Mit der Neuausrichtung des Team TBB in weltweit 3 Einzelteams streben die Macher der Bike Boutique eine größere Präsenz der Athleten in ihren jeweiligen Regionen an. Für das Team Germany, wo auch ich eingeteilt wurde, ist das der deutsch sprechende Raum, Deutschland, Schweiz und Österreich. So hoffe wir doch, Team TBB durch unsere Rennen, Events und Marketingaktionen bekannter zu machen. Ein etwas ausführlicher Bericht ist auf tri-mag.de zu finden.

Aus eins macht drei: Team TBB splittet sich

Um an unserer Teampresentation in Bad Tölz dabei zu sein, werde ich mitte Mai, mit einem Stop in Deutschland, zurück in die Schweiz fliegen.

Aktuelle News und Infos zu Team TBB Germany findet Ihr unter folgenden zwei links:
Homepage: The Bike Boutique Bad Tölz
Facebook: The Bike Boutiqoue Bad Tölz

Bis bald, dann mit News aus dem TBB Trainingscamp in Thailand,
Cheers Caroline

2011 - I look forward to another emotional year

Photo by Richard Melik

Unlike some athletes, after Hawaii we've decided to take advantage of my good shape and follow the season through until December 2010. Which has paid off with my two victories in Noosa AUS and the 70.3 in Phuket. I appreciated my time off over Christmas and New Year with family and friends very much. Even a warrior-princess has to rest once.
"Back on track" in January, back "on the Sutton program", which should make me fit enough to be ready for the TBB camp at the end of February. Compared to 2010, I'll start the new year more quiet and will not race before March. Abu Dhabi International on the 12th of march and IRONMAN Australia on the 1st of may will be the two big challenges. From the end of may, I'll start the season in Europe, but where exactly I plan to be on the startline is still unclear. I look forward to another year with my team TBB, my sponsors, coach Brett Sutton, Swiss Triathlon and the support of you!

Im Gegensatz zu einigen Athleten, haben wir uns nach Hawaii entschlossen, die gute Form noch etwas auszunützen und die Saison bis Dezember 2010 durchzuziehen. Was sich mit meinen Siegen in Noosa AUS und 70.3 Phuket auch "ausgezahlt" hat. Doch ganz ohne Pause geht es natürlich auch bei mir nicht und so habe ich meine Auszeit über Weihnachten und Neujahr mit Familie und Freunden sehr geschätzt. "Back on track" hiess es dann im Januar. Zurück "on the Sutton program", dass mich fit genug machen sollte, um im Camp ende Februar mit meinem Team TBB richtig arbeiten zu können. Im Vergleich zum 2010 gehe ich das neue Jahr etwas ruhiger an und werde erst im März mit meinen Rennen beginnen. Abu Dhabi International am 12. März so wie IRONMAN Australia am 1. Mai sind die grossen Herausforderungen. Ab ende Mai werde ich dann die Saison in Europa starten, doch wo genau mich der Rennplan hinführ ist noch unklar. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit meinem Team TBB, meinen Sponsoren, Coach Brett Sutton, Swiss Triathlon und Euch als unterstützung!!!

Herzliche Grüsse aus dem Australischen Sommer,
Caroline

"Ironman is a body shattering 9 hours event"

Team TBB. Was ist neu? Was bleibt beim alten? Was ist die Idee von meinem Team und wer steckt dahinter?
In einem Interview mit Slowtwich stand mein Coach Brett Sutton zum ersten mal red und antwort zu den Theman wie Coaching, Team Aufbau und Ideen für die kommende Saison 2011, A few words with Brett Sutton . Zudem ist eine ausführlichere Version auf unserer Team Webseite verfügbar, In with the new!

Jahresrückblick 2010

14 Rennen - 8 Siege - Weltmeisterin ITU Langdistanz - 2. Rang IRONMAN Hawaii

Ein Jahr, dass ich nie vergessen werde

Photo by Richard Melik

Geelong Februar 2010: Ich gewann mein erstes wichtiges Rennen und wusste gleich, diese Emotionen und Gefühle möchte ich wieder erleben. Wenn mir jemand zu diesem Zeitpunkt gesagt hätte, was alles noch im selben Jahr auf mich zu kommt werde, dann hätte ich ihn wohl für einen Spinner gehalten.
2010: Schritt für Schritt, Rennen für Rennen konnte ich mich verbessern. Ich lernte dazu und wurde auch mental stärker. Die Trainingswerte/Leistungen mit Brett' s coaching steigerten sich schon fast von Woche zu Woche, ich wurde fitter, kräftiger und schneller. Mitte Jahr habe ich dann auch das Problem "Ernährung im Wettkampf" in den Griff bekommen.
Ihr seht, keine Hexerei sondern harte und disziplinierte Arbeit über 10 Monate, ein Prozess der mich schlussendlich auf das Podium des IRONMAN Hawaii brachte.

All results 2010
Blog in english

Cheers Caroline

Jeder Rappen Zählt - Privattraining

Die Spendeaktion «Jeder Rappen zählt» von DRS 3 ist nun abgeschlossen und ich gratuliere dem User familieutz
herzlich zum letzten und somit höchsten Angebot von
SFr. 1201.-
Herzlichen Dank für Ihre grossartige Unterstützung von «Kindern im Krieg». Offizielle JRZ-Benefizauktion

Credit Swiss Sports Awards

Als Abschluss einer gelungenen Saison habe ich mich sehr gefreut, nominiert zu werden für den Credit Swiss Sports Award 2010. Die Nominierung der Sport-Medien ist eine grosse Anerkennung meiner Leistungen von diesem Jahr. Auch wenn es am Schluss nicht ganz für die Top5 gereicht hat. Ich bin äusserst stolz, ein Teil dieser hochkarätigen Sportwelt sein zu dürfen.
Herzlichen Dank an alle, die mich in diesem Jahr so grossartig unterstütz haben! Merci auch fürs mit fiebern und voten gestern Abend!

Liebs Grüessli aus dem Starbucks Coffee in Zürich-Oerlikon,
Caroline

Cover at the finisher Triathlon, Spain

All time top 10 in Hawaii

2009, 1st Wellington Chrissie 00:54:31 04:52:06 03:03:05 08:54:02
1992, 1st Paula Newby-Fraser 0:53:30 4:56:34 3:05:24 08:55:28
1993, 1st Paula Newby-Fraser 0:53:29 4:48:30 3:16:24 08:58:23
2010, 1st Carfrae Mirinda 00:55:53 05:04:59 02:53:32 08:58:36
1989, 1st Paula Newby-Fraser 0:54:19 5:01:00 3:05:37 09:00:56
1988, 1st Paula Newby-Fraser 0:56:38 4:57:13 3:07:09 09:01:01
2010, 2nd Steffen Caroline 00:55:57 04:59:22 03:05:47 09:06:00
2008, 1st Wellington Chrissie 00:56:20 05:08:15 02:57:44 09:06:23
1996, 1st Paula Newby-Fraser 0:55:30 5:01:34 3:09:45 09:06:49
1991, 1st Paula Newby-Fraser WPRO 0:54:59 5:05:47 3:07:05 09:07:52
2002, 1st Badmann Natascha 00:59:40 04:52:26 03:12:58 09:07:54

1st place Ironman 70.3 Asia-Pacific Championship

Photo by Richard Melik

WTC Worldranking #1

Photo by Richard Melik

Wer kann schon von sich behaupten, die Finishline zusammen mit einem Elefanten überquert zu haben. Ich und Mr. Dumbo liesen es uns dann auch nicht nehmen, nach getaner Arbeit noch ein paar "Zärtlichkeiten" aus zu tauschen - ok er hat mir fast den Kopf abgerissen aber das ist wohl ein Zeichen von Zuneigung in der Elafantensprache!?
Das war bestimmt die abwechslungsreichste und anspruchsvollste IRONMAN 70.3 Strecke die ich je bestritten habe. Der Organisator lies es sich nicht nehmen, die erst Austragung der Ironman 70.3 Asia-Pacific Championship zu einem ganz besonderen Event zu machen. Mit kleinen Besonderheiten auf der Schwim- Rad- und Laufstrecke machten das Rennen, unter den doch schon harten Bedingungen, noch einen tick happiger. Die Schwimmstrecke wurde aufgeteilt in zwei Abschnitte wobei in der Mitte, mit einem kurzen Lauf uber eine Sanddüne, in die Süsswasser Lagune gewechselt wurde. Die Radstrecke zeigte sich als sehr technisch, mit viele enge Kurven, steilen rampenartigen Hügeln und zweimal musste sogar das Fahrrad verlassen werden um zu fuss die 3-Level Autobahnbrücke zu überqueren. Auf dem abschliessenden Halbmarathon führte der Weg vorbei an Golfplatz, Beach und Hotelanlagen was wiederum hiess, kurven und ständiger Untergrund wechsel. Mir sollte es recht sein, ich liebe anspruchsvolle Rennstrecken.

Mit meinem 2en Rang in Hawaii und nun dem Sieg an den Asia-Pacific Championship, habe ich genügend Punkte um die Führung des WTC (World Triathlon Corporation) World Ranking zu übernehmen. Vierter Sieg am vierten 70.3 in diesem Jahr, was kann ich anderes sagen als, ich bin einfach super zufrieden mit meinem Rennen. Ich hatte nicht viel Zeit zur Vorbereitung, doch ich habe das Beste daraus gemacht. Seit Hawaii habe ich mich wieder etwas vermehrt auf das Schwimmen konzentriert, was sich an diesem Rennen bereits ausbezahlt hat.

Herzlichen Dank an dieser Stelle fürs Daumen drücken!
Bis bald in der Schweiz,
Caroline

Photo by Richard Melik


TOP FIVE PROFESSIONAL RESULTS, 1.9 km swim • 90 km bike • 21.0 km run
1. Timothy P O'Donnell USA 03:59:42
2. Massimo Cigana ITA 04:01:52
3. Hideo Fukui JPN 04:04:00
4. Domenico Passuello ITA 04:06:51
5. Chris Legh AUS 04:07:25

1. Caroline Steffen SUI 04:20:13
2. Melissa Rollison AUS 04:24:53
3. Belinda Granger AUS 04:30:49
4. Michelle Wu AUS 04:32:13
5. Samantha McGlone CAN 04:36:52

... Steffen und O’Donnell gewinnen Premiere
... Starke Nerven: Steffen gewinnt IM 70.3 Asia
... Swiss Triathlon
... O’Donnell, Steffen Win Ironman 70.3 Asia-Pacific Champs
... O’Donnell, Steffen take Asia-Pacific 70.3

Advertising - Werbung

Grosses Dankeschön an all meine Sponsoren für Eure Unterstützung an den IRONMAN World Championship Hawaii 2010.
To all my sponsors I'd like to say thank you for supporting me at the IRONMAN World Championship Hawaii 2010.

... http://www.lavamagazine-digital.com

Thailand - back on track

Seit nun schon fast 2 Wochen, bin ich in Thailand mit meinem Team TBB im Camp. Nach einer etwas ausgedehnteren Pause nach dem IRONMAN Hawaii ist es gut, wieder in der Gruppe zu trainieren und mit meinem Coach zusammen zu arbeiten. Wie immer, habe ich wieder viel Neues dazugelernt, was ich für nächste Saison nutzen möchte. Die Trainingseinheiten gestallten sich etwas anders als üblich. Bin ich doch noch immer etwas auf "Sparflamme" eingestellt und beschränke mich auf das Brett Sutton "Kurzdistanz" Training. Nächste Woche verschiebe ich mein Lager nach Phuket wo ich an den Ironman 70.3 Asia-Pacific Championship starten werde. Mal schauen wie gut in Schwung ich schon wieder bin. Ich freue mich und hoffe Ihr drückt mir die Daumen.

Mit der Begleitung von meinem Schatz Dave, werde ich anschliessend einen kurzen Trip in die Schweiz unternehmen (Begründung folgt später). Ich hoffe es schneit noch ein wenig, damit ich meinem Australier auch einmal Schnee zeigen kann.

Ich grüsse euch ganz herzlich aus Thailand,
G'day from Thailand
Caroline

... Photoshoot of my sponsor Compressport is online
... some new pictures of Hawaii and Noosa are online as well

Swiss Miss claims first

Switzerland’s Caroline Steffen claimed her first major victory in her new adopted home at the Noosa Triathlon over the 1.5km swim, 40km cycle and 10km run.

Australian Courtney Atkinson won a hard fought duel with fellow Beijing Olympian Kris Gemmell of New Zealand to take his third straight win at the Noosa Triathlon while 2010 Ironman Hawaii runner-up Caroline Steffen of Switzerland won and proved she has short course speed at this classic Australian spring event

...Racereport in englich on my Team Blog

TOP FIVE PROFESSIONAL RESULTS, 1.5 km swim • 40 km bike • 10 km run

1. Courtney Atkinson (AUS) 1:46:54
2. Kris Gemmell (NZ) 1:47:06
3. Peter Kerr (NZ) 1:48:10
4. Samuel Betten (AUS) 1:48:40
5. James Seear (AUS) 1:48:49

1. Caroline Steffen (SUI) 2:01:18
2. Ashleigh Gentle (AUS) 2:01:22
3. Nicky Samuels (AUS) 2:03:30
4. Emma Jackson (AUS) 2:04:27
5. Melissa Rollison (AUS) 2:04:47

...USM Events
...Swiss Triathlon
...www.slowtwitch.com
...USAtoday

Photoshoot mit Fit for Life

Mehr Bilder findest Du unter "Photoshoot/Fit for Life". Herzlichen Dank an Bodo Rüedi, das Shooting hat mir echt Spass gemacht. www.bo-do.ch

Zurück in Australien - Ich habe mich gut erholt

Frühling in Australien, die wohl mit Abstand schönste Zeit hier drüben auf dem roten Kontinenten. Die Temperaturen sind optimal um ein paar schöne Läufe am Beach oder Ausfahrten, auf meinem P4, der Küste entlang zu unternehmen. Einfach perfekt zur Erholen nach einem harten Race wie IRONMAN Hawaii. Nur das mit dem Ocenswim ist zur Zeit etwas schwierig - Hai Alarm!
So habe ich mich gut erholt. Am Morgen etwas länger geschlafen (kein Wecker in frühen Morgenstunden um die Radgruppe um 5.00a.m nicht zu verpassen) und öfters mal dem Caféklatsch mit Freunden beigewohnt. Ja, ich lasse es mir gut gehen - doch schon nächste Woche heisst es wieder, zurück zum gewohnten Trainingsplan, "Back on Bretts program". Das Jahr ist noch nicht vorbei, es ist ja schliesslich erst Oktober. Die Planung fürs 2011 ist im gange, bald werde ich mehr wissen betreffend Camp-, Training- and Racingplan 2011. Die 70.3 IRONMAN Weltmeisterschaftem in Clearwater Florida von diesem November, habe ich gestrichen. Ich freue mich auf die Teilnahme im nächsten Jahr mit neuem Austragungsort Lake Las Vegas in Herderson (Nevada).
Für weitere Blogs, schaut doch bei meinem Team TBB vorbei, unter http://blogs.teamtbb.com/steffencaroline/ kommt Ihr direkt auf meine Seite.

Ganz liebe Grüsse aus Mooloolaba,
Caroline

IRONMAN World Championship Hawaii - Rennbericht

...Racereport on my team TBB blog page
"Nur noch 3h durchbeissen, dein eigenes Tempo laufen und dann hast Du es geschafft". So habe ich mir schön zugeredet als ich in meinen Marathon am diesjährigen Ironman auf Hawaii startete. Ich fühlte mich alles andere als gut. Meine Beine fühlten sich träge an, mein Körper schon etwas überhitzt wie ein Auto, dass seit Stunden bei glühender Hitze im Stau stand.

"She might call the Sunshine Coast home for six month of the year, but Caroline Steffen says she will always wave the flag for Switzerland." Sunshine Coast Daily 15 Oct 2010

Nach einem nach Mass gelungenen Schwimmabschnitt übernahm ich bereits nach wenigen Kilometern hinter Julie Dibens (GBR) den zweiten Platz ein, den ich dann auch über die vollen 180km beibehalten. Ich versuchte noch etwas Zeit auf Sie gut zu machen, doch zu Ihr nach vorne wie nach hinten zu den anderen Frauen blieben die Zeiten eher konstant. In T2 gekommen war das Frauenfeld immer noch dicht zusammen und wie jeder weis, im Marathon kann noch alles passieren. Was für mich hiess, alles ist noch möglich wenn ich smart bleibe und keine Fehler mache. So lief ich meine pace an, wollte bald möglichst etwas mehr Distanz zu den anderen Läuferinnen gewinnen. Die waren nun gefordert weil ich vorne mehr Druck machte und mit der exzellenten Läuferin Mirinda im Feld die Plätze auf dem Podest schnell einmal vergeben waren. Ich lies mich nicht verunsichern als "flying Mirinda" neben mir vorbei zog, mit dem habe ich gerechnet - so wie als Julie wegen Krämpfen anfing zu laufe. Alles nach Plan dachte ich mir. Nun musst du das Ding nur noch nach Hause laufen.

Ich erwischte den perfekten Tag X und konnte den Zieleinlauf so richtig geniessen. An dieser Stelle herzlichen Dank an den Schweizer Fahnen Sponsor! Ich habe sie nun bei mir im Gepäck nach Australien mitgenomen - hoffe kann sie bald wieder triumphierend über eine weiter finishline tragen.

Herzliche Grüsse aus Mooloolaba,
Caroline

TOP FIVE PROFESSIONAL RESULTS, 3.80 km swim • 180 km bike • 22.2 km run
1. Chris McCormack (AUS) 8:10:37
2. Andreas Raelert (GER) 8:12:17
3. Marino Vanhoenacker (BEL) 8:13:14
4. Craig Alexander (AUS) 8:1:53
5. Raynard Tissink (RSA) 8:20:11

1. Mirinda Carfrae (AUS) 8:58:36
2. Caroline Steffen (SUI) 9:06:00; 00:55:57, 04:59:22, 03:05:47
3. Julie Dibens (GBR) 9:10:04
4. Virginia Berasategui (ESP) 9:16:47
5. Rachel Joyce (GBR) 9:18:48

Fit for Life

Just one day befor my race start at the Ironman World Championship at Hawaii, Fit for Life publish the october magazine with myself on the cover. For the full story, have a look in the folder media.
... Die neue Queen of Kona? (Fit for Life Cover)
... Die Kriegsprinzessin (Fit for Life)

2nd place IRONMAN World Championship Hawaii

What a day. A dream come true...
Ich kann es kaum in Worte fassen, welche Emotionen und Gefühle ich im Moment empfinde. Geschlafen habe ich seit meinem Rennen letzten Samstag nicht sehr viel, aber das ist ja egal. Meine Mailbox quellt förmlich über, das Schweizer Handy klingelt und pipst seit Samstag ununterbrochen und meine Homepage hat mit über 3'000klicks/tag einen neuen Rekord aufgestellt. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, alles richtig gemacht zu haben. Ein schönes Gefühl, wenn sich die unzähligen Stunden Training ausbezahlen. Ein unbeschreibliches Gefühl, die Finishline in Hawaii nach einem Perfekten Rennen mit Schweizer Fahne überqueren zu dürfen.

Ich werde zu späterem Zeitpunkt (wenn ich etwas mehr Zeit habe) meinen Rennbericht schreiben. Ich möchte mich aber schon jetzt einmal GANZ HERZLICH BEDANKEN fürs mitfibern und ausharren bis zum Morgengrauen hinter dem Computer, fürs Daumen drücken und fanen am Strassenrand hier in Kailua-Kona. Herzlichen Dank auch für all eure lieben sms, Mail und Mitteilungen im Gestebuch!!!

ALOHA, Caroline

Sieg an der ITU Long Distance World Series, China

Als letzte "härtere Einheit" oder letzter "kleiner Formtest" vor Hawaii, sollte dieses Race dienen. Der Zeitpunkt des Rennens, der Austragungsort sowie die Race-Distanzen eigneten sich einfach perfekt. Ebennfalls nutzte ich dieses Rennen, um noch einmal einige neue Produkte zu testen und gewisse Abläufe zu normalisieren.
Nach einem mässigen Schwimmstart übernehm ich mit meinem P4 schnell die Führung und setzte mich von meiner Konkurrenz ab. Die Radstrecke war technisch sehr anspruchsvoll und mit einigen kurzen steilen Anstiegen gespickt. Als erste Frau und vierten Zwischenrang bei den Männern, kam ich in die Wechselzone und schnallte mir die Laufschuhe an. Mit einem komfortablen Vorsprung von 13min konnte ich ungestört mein Rennen machen. Alles lief wie geplant und so konnte ich am Schluss meinen sechsten Sieg in dieser Saison feiern.

Nun sitze ich schon im Flugzeug Richtung Hawaii, wo ich noch einmal 2 Wochen Zeit habe um den letzten Schliff für die WM zu holen.

Ich grüsse euch ganz herzlich von der Wolke 7,
Caroline

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 3.0 km swim • 80 km bike • 20.0 km run
1. Jimmy Johnsen (DEN) 3:49:43
2. Francois Chabaud (FRA) 3:52:04
3. Aaron Farlow (AUS) 3:56:07

1. Caroline Steffen (SUI) 4:03:40
2. Radka Vodickova (CZE) 4:19:42
3. Rachael Paxton (AUS) 4:33:35

Die Schweizer Illustrierte zu Besuch in Spiez

Photo by Fabienne Bühler www.fabiennebuehler.com

Gold Swissie aus Down Under

After my win at the ITU LC World Championships, I'm pleased to welcome Iso and Fabienne of the magazine "Schweizer Illustrierte" in my hometown Spiez. Have a look at the report and photoshoot .

Have a nice day,
Caroline

Sieg mit Streckenrekord, Triathlon XL de Gérardmer

Grueling (some severe climbs on the bikecourse) it may be, but for Caroline Steffen (SUI) she once again demonstrated pure class to lead from start to finish. Steffen has been on quite a winning streak this year, getting faster and stronger with each race.

Ein weiteres erfolgreiches Raceweekend liegt hinter mir. Mit einem Start- Zielsieg am "Triathlon XL de Gérardmer FRA", konnte ich mich, als frisch gebackene Weltmeisterin, gegen meine Konkurrenz durchsetzen.
An der Spitze liegend nach der 1.9km Schwimmstrecke, konnte ich mich auf der Radstrecke (93km mit 1800h/m) absetzen und meinen Vorsprung bis zu 9 Minuten ausbauen. Nicht genau wissend, wo meine Konkurrenz liegt, wollte ich auf der Laufstrecke nichts anbrennen lassen. Ich habe schnell meine Racepace für den Tag gefunden und sogleich noch einmal, meinen Vorsprung auf die amtierende Französische Meisterin, bis auf 15 Minuten ausgebaut.

DANKE • THANK YOU • MERCI
- Blueseventy für den schnellsten Anzug des Tages
- Cérvelo, Token und 3T für das schnellste Fahrrad des Tages
- AVIA für die schnellsten Laufschuhe und Compresssport für die frischesten Waden des Tages

... GERARDMER 2010, DES CHAMPIONS D EXCEPTION
... Swiss Triathlon

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 1.9 km swim • 93 km bike • 21.0 km run
1. Sylvain Sudrie (FRA) 4:20.19
2. Stéphane Poulat (FRA) 4:25:58
3. Julien Loy (FRA) 4:26:08

1. Caroline Steffen (SUI) 4:52:01
2. Delphine Pelletier (FRA) 5:07.18
3. Eva Janssen (NED) 5:14.55

Weltmeisterin - ITU Long Distance World Title

Steffen, a member of Brett Sutton’s vaunted Team TBB squad, thus gained her first world championship to go with her 4th place at the 2009 Ironman 70.3 Worlds and three Ironman 70.3 titles so far this year.

Racereport

"Am Schweizer Nationalfeiertag einen WM-Titel zu holen, ist natürlich einmahlig"

Da gibt es nicht viel zu Raportieren - Ich darf sagen, das war nahezu ein perfektes Rennen für mich. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl von Schwäche, keine Tiefs, keine Einbrüche. Die Ernährung hatte ich im Griff ... und auch meine Konkurrentinnen. Das war ein Start- Zielsieg Rennen mit dem Weltmeistertitel am Schluss zur Belohnung.

Keine Frage, ein Rennen zu gewinnen ist immer mit vielen schönen Gefühlen und Emotionen verbunden. Die letzten paar hundert Meter wo man den Applaus der Zuschauer noch einmal so richtig geniessen darf ist der Lohn für die unzähligen Stunden von harter Arbeit. Auch wenn ich in diesem Jahr schon einige Half Ironman Rennen gewonnen habe, dieser Sieg ist etwas ganz besonderes.

Und fast wäre ich nicht gestartet: Nach meinem 2en Rang an den IRONMAN European Championship in Frankfurt fühlte ich mich nicht gerade in Rennlaune. Ich war müde und mein Körper war etwas am Limit, dazu kam noch das mentale Tief wie immer nach solchen grossen Rennen. Ich zweifelte etwas an meiner Teilnahme in Immenstadt, doch mein Coach hat einmal mehr ganze Arbeit geleistet. Er überzeugt mich zu starten und hat mich in den darauffolgenden 3 Wochen optimal vorbereitet. So mussten sich Namen wie Yvonne van Vlerken (Hawaii-Zweite 2008) und Virginia Berasategui (Hawaii-Dritte 2009) mit Rang 2 und 3, 11Minuten hinter mir zufrieden geben. Nun bin ich Weltmeisterin und das ist ein schönes Gefühl.

Take care, Caroline

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 4.0 km swim • 130 km bike • 30.0 km run
1. Sylvain Sudrie (FRA) 6:24:57
2. Timothy O’Donnell (USA) 6:29:35
3. Francois Chabaud (FRA) 6:32:04

1. Caroline Steffen (SUI) 6:55:21
2. Yvonne Van Vlerken (NED) 7:07:04
3. Virginia Berasategui (ESP) 7:13:19

Cervélo Photoshoot

Ein einzigartiges Photoshoot mit unserem Team TBB Sponsor Cervélo in den Wadtländer Alpen.
Einige Bilder könnt ihr euch anschauen unter Media/Fotoshoot/July 2010: Cervélo

Vize Europameisterin - 2nd IRONMAN EM Frankfurt

Steffen in ... and out of T2 Caroline Steffen told the television folks that "she's hoping for a personal best" today. You think? She's well ahead of Sandra Wallenhorst and Yvonne van Vlerken, two of the fastest Ironman athletes in the world, as she starts the run

4:00 Uhr, der Wecker klingelt. Ich wache auf und ... fühle mich in diesem Moment alles andere als Ironman-Race tauglich. Eher müde, verkrampft, erschöpft. Doch jammern hilft da nichts, raus aus dem Bett und ab in den Kampf. Es stand der "Längste Tag des Jahres" auf dem Programm.
Nach einem gelungenen Schwimmstart übernahm ich auf dem Rad die Führung und fuhr alleine, über die 185km, einen Vorsprung von über 6min raus. So konnte ich den Marathon mit etwas Polster nach hinten in Angriff nehmen. Trotz einer neuen persönlichen Marathonbestzeit von 9min reichte es am Schluss nicht ganz um den Titel zu holen. Nach 8h31min musste ich die Führung an die laufstarke Sandra Wallenhorst abgeben. Schade, doch ich habe alles gegeben, hart gekämpft und einen zweiten Platz gewonnen.
Herzlichen Dank Euch allen für die fantastische Unterstützung am Streckenrand - Tour de France mässig - so was habe ich ja noch nie erlebt. Merci auch für die unzähligen Glückwunschmails und Texte!!!

Ich grüsse euch ganz herzlich,
Caroline

...www.slowtwitch.com
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...www.tri-mag.de

Steffen's riding style: Her slow cadence reminds some of us of Chrissie Wellington's powerful pedal stroke - others here in the media room say she looks like a "female Cancellara" (without the motor, of course). The bottom line, though, is she looks great as she powers away in front of the race here

Steffen on her way to second Caroline Steffen cruised up the finishing chute, celebrating with a wave to the crowd as she finished in 9:06:43.

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 3.8 km swim • 185 km bike • 42.2 km run
1. Andreas Raelert (GER) 8:05:15
2. Timo Bracht (GER) 8:10:22
3. Chris Mccormack (AUS) 8:14:43

1. Sandra Wallenhorst (GER) 9:04:27
2. Caroline Steffen (SUI) 9:06:42; 52:58, 5:01:21, 3:08:54
3. Yvonne van Vlerken (NED) 9:10:21

I did it, Sieg am Ironman 70.3 Switzerland

Steffen fired up the running legs that have already seen her deliver two previous victories in Geelong and Singapore 70.3s this year. Photo by Michi Albert

IRONMAN 70.3 Switzerland - Das war ein wichtiger Termin in meinem Racekalender 2010. Wer möchte schon nicht vor heimischem Publikum, Freunden und Familie das Siegesband in die Lüfte stemmen.
Nicht mehr nervös als sonst, ging ich an den Start, habe mich auf mein eigenes Rennen konzentriert und bin meine eigene Pace gegangen. Ich wusste, was ich zu diesem Zeitpunkt leisten kann und wo meine momentane Schwäche liegt. Ich wollte diesen Sieg so unbedigt, nicht nur weil es einfach schön ist zu gewinnen, sondern weil es für mich besonders wichtig war, auch in Europa mit etwas anderen Bedingungen und Rennprofilen ein gutes Race zeigen zu können.

I did it, IRONMAN 70.3 Titel nr. 3 ... very happy Xena

DANKE • DANKE • DANKE

- All meinen Sponsoren für Eure Unterstützung
- Blueseventy für den neuen SUPER schnellen Anzug (first female out of the water)
- Meiner Familie, die mich den ganzen Tag begleitet hatte
- All meinen Freunden für die riesige Unterstützung am Streckenrand, merci!!!

The Swiss star placed a stranglehold on the field in the cycling leg before finishing five minutes ahead

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 1.9 km swim • 90 km bike • 21.1 km run
1. Michael Raelert (GER) 03:47:47
2. Ronnie Schildknecht (SUI) 03:54:29
3. Olivier Marceau (SUI) 03:55:16

1. Caroline Steffen (SUI) 4:19.29; 25:59, 2:24:30, 1:26:15
2. Nicole Hofer (SUI) 04:25:25
3. Karin Thürig (SUI) 04:29:09

2nd Place Ironman South Africa

Photo by Deon Ferreira

Photo by Deon Ferreira

"Don`t be afraid of the space between your dream and reality. If you can dream it, you can make it so". So stand es auf der Rückseite des kleinen Zuckerbeutels vor einigen Tagen auf dem Frühstückstisch und so habe ich auch meinen Traum, das Rennen zu gewinnen, bis auf den letzten km nicht aufgegeben.
Ich versuchte ein schnelles und aktives Rennen zu zeigen doch am Schluss, musste ich mich von der Deutschen Sonja Tajsich im Marathon (3:07) geschlagen geben. Mit etwas mühe im schwimmen, habe ich auf dem Rad schnell in mein Rennen gefunden und die Führung übernommen. Jedoch konnte ich nicht, wie vorgenommen, genug Zeit herausfahren um mir etwas Vorsprung für den Marathon zu sichern. Doch ich darf zufrieden sein. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung im Marathon von 3:17 (-10 Minuten) und einer neuen persönlichen Gesamtbestleistung von 9:22.00 (-15 Minuten), durfte ich unter dem tosenden Applaus der Zuschauer, am Shark Rock Pier, als zweite Frau in Ziel laufen.
Ich denke, um einen perfekten Ironman zu zeigen, benötige ich noch etwas mehr Zeit/Training mit meinem neuen Team und Coach. Habe ich jedoch viele neue Erfahrungen gemacht und bin mir sicher, die in meinem nächsten Rennen nützen zu können.
Ich danke Euch allen herzlich für das Daumendrück und mitfiebern am Raceday sowie für die vielen Glückwünsche anschliessend. Nun geniesse ich noch meinen letzten Tag im wunderschönen Süd Afrika bevor es dann morgen wieder zurück nach Australien geht.

Racereport in english, Team TBB Blog

Herzliche Grüsse aus Port Elizabeth,
Caroline

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 3.8 km swim • 180 km bike • 42 km run
1. Raynard Tissink (RSA) 08:23:28
2. Mathias Hecht (SUI) 08:28:53
3. Daniel Fontana (ITA) 08:33:48

1. Sonja Tajsich (GER) 09:16:55
2. Caroline Steffen (SUI) 09:22:00, 53:58, 05:06:16, 03:17:50
3. Tine Deckers (BEL) 09:29:58

Sieg mit Streckenrekord - IRONMAN 70.3 Singapore

TeamTBB took a fantastic home win this weekend with Caroline Steffen picking up her second 70.3 title in as many month

Alexander, Steffen take Singapore

Das Rennen der Frauen gewann die Schweizerin Caroline Steffen, die sich nur acht Tage nach ihrem vierten Platz beim Abu Dhabi International Triathlon auf der Laufstrecke ausgesprochen frisch zeigte

Craig Alexander won the 2010 Aviva Ironman 70.3 Singapore and thus successfully defended his title at that hot and humid event. Switzerland's Caroline Steffen grabbed the women's title while defending champion Jodie Swallow had to be content with the runner-up spot.
I consider my victory at Ironman 70.3 Singapore to be a gift to myself. The last few months I have trained harder than ever before and this is my reward. My 4th place a week earlier in Abu Dhabi gave me great confidence, especially for the run. So when I was 3 minutes behind Jodie Swallow after a solid swim and bike, I didn't let it get to me. I did my own race and my own pace and enjoyed the finish line at the end like never before.

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 1.9 km swim • 90 km bike • 21.1 km run
1. Craig Alexander (AUS) 3:53:31
2. James Cunnama (SA) 3:54:23
3. Aaron Farlow (AUS) 3:55:45

1. Caroline Steffen (Sz) 4:18:14
2. Jodie Swallow (UK) 4:26:32
3. Margaret Shapiro (USA) 4:31:37

Herzliche Grüsse aus Australien,
Caroline

... www.fitforlife.ch
... www.slowtwitch.com
... www.swisstriathlon.ch
... www.tri-mag.de
... www.ironman.com
... www.teamtbb.com

4. Rang Abu Dhabi International

Caroline Steffen negotiates one of the several turns on the Yas Marina Circuit during the 2010 Abu Dhabi International Triathlon. photos by Nils Nilsen www.triathlon.competitor.com

...und es fühlte sich an wie gewonnen!
3km schwimmen, 200km auf dem Rad und 20km laufen waren zu bewältigen. Das Starterfeld gespickt mit grossen Namen und das Preisgeld verlockend wie selten an einem Triathlon. Die erste Austragung dieses riesen Events stellte sich für Organisatoren so wie Athlet aus Herausforderung dar.
Für mich persönlich verlief das Rennen zuerst eher enttäuschend. Im Schwimmen kam ich gut weg am Start, doch musste ich mich schon sehr bald von der ersten in die zweite Gruppe zurückfallen lassen. In den 200km Rad fand ich nie so richtig ins Rennen. In meiner Disziplin, wo ich normalerweise Zeit herausfahre, musste ich mich von den Mädels überholen und abhängen lassen. Etwas frustriert und enttäuscht fuhr ich auf dem 10en Zwischenrang in die T2. Was nun dachte ich? Einfach den Kopf hängen lassen und den anderen das "Dollars" überlassen? Als ich meinen Lauf startete merkte ich bald, meine Beine sind frisch, wie neu, als ob ich gerade erst ins Race gestartet wäre. So lief ich meine Pace an und überholte eine Athletin nach der anderen. Nach 10km lag ich schon auf dem 6en Zwischenrang ... und 2 weitere Läuferinnen waren in meinem Sichtfeld...
Nach 7h21min lief ich überglücklich auf dem 4en Rang, mit der schnellsten Laufzeit der Frauen, ins Ziel. Meine harte Arbeit, des letzten Monats im Bereich laufen, hat sich bereits ausbezahlt.

TOP FIVE PROFESSIONAL RESULTS, 3 km swim • 200 km bike • 20 km run
1. Eneko Llanos (Spa) 6:34:37
2. Dirk Bockel (Lux) 6:35.30
3. Rasmus Henning (Dän) 6:36.07
4. Fraser Cartmell (Scot) 6:36.12
5. Frederik van Lierde (Bel) 6:36.31

1. Julie Dibens (Gb) 7:08:25.
2. Leanda Cave (Gb) 7:12.23
3. Virginia Berasategui (Spa) 7:18.23
4. Caroline Steffen (Sz) 7:21.01
5. Carrie Lester (AUS) 7:23.04

Thanks and congratulation as well to my teammates Tereza, Bek and Lisbeth!
Danke an das Mechaniker-Team von Wolfgang www.wbs.ae!
Ich grüsse euch alle ganz herzlich aus Abu Dhabi,
Caroline

Frontpage - AUSTRALIAN TRIATHLETE

Crowie is crowned again and Steffen rules in Geelong

Dank meinem 70.3 Sieg in Geelong AUS, habe ich es nun mit "Mr. Triathlon" Craig Alexander bis auf die Frontpage des grössten Triathlon Magazins Australiens geschafft. ...Mein Schatz ist gerade in Mooloolaba unterwegs und kauft den halben Laden leer... ;-)

Ich Grüsse auch aus Thailand,
Caroline

70.3 victory in Victoria!

Swiss star Caroline Steffen wins women's Ironman title; Geelong Advertiser News

Die 31-jährige Schweizerin Caroline Steffen siegte

Sieg in Geelong beim Ironman 70.3 mit überragender Radzeit, vierter Platz bei der WM in Clearwater - die Schweizerin Caroline Steffen hat sich sich in kurzer Zeit in der 70.3-Weltspitze etabliert. Mit Hilfe ihres neuen Trainers Brett Sutton will sie jetzt auch auf der Ironman-Distanz weit nach vorne kommen. tri2b.com hat mit ihr über ihre Ziele, ihre Wahlheimat Australien und die Themen Training und Ernährung gesprochen

Sieg mit Streckenrekord - 70.3 IRONMAN Geelong AUS

"It feels great to win, it was just an awesome day, I felt I was strong, I did my own race, I never looked back," she said; Photo by Delly Carr www.sportshoot.com.au

I dit it ... wow! Ich darf heute meinen ersten 70.3 IRONMAN Sieg feiern (ok, gefeiert wird nicht grossartig aber ich habe mir eine Family Pizza gekauft und geniesse diese heute Abend :-) )
Im Vorfeld haben die Zeitungen immer von einem "Re-match between Warriner and Switzerland's Caroline Steffen" gesprochen (re-mach nach meinem 2en Rang in NZ, 18 sek. hinter Sam). Das lies mich doch etwas nervös werden und die Anzahl Stunden Schlaf, die Nacht vor dem Rennen, kannst Du an 4 Fingern abzählen. Um 7 Uhr Morgens ging es dann los. Ich habe mir gesagt: "schau nicht zurück, mache einfach Dein Rennen, gib alles oder noch ein wenig mehr und wenn Du einen guten Tag hast reicht es am Schluss um das Siegesband in die Lüfte zu stemmen. Und es hat gereicht :-) Vielleicht auch etwas dank dem Arenalinstoss den ich im schwimmen erhalten habe als ich in einen Quallen Schwarm schwamm und ich mir nicht sicher war, wie gefährlich diese Tierlein sind um ob ich nun in den nächsten 10sek. sterben werde ... doch es geschah nichts und so verliess ich das Wasser dicht hinter Sam und Lisa an 3er Stelle. Auf dem Bike habe ich mich dann von den Girls abgesetzt und eine Führung von 5min herausgeradelt. Diese Führung konnte ich in den 21km run halten und so mit neuem Streckenrekord und feudalem Vorsprung die Finishline geniessen.

TOP FIVE PROFESSIONAL RESULTS, 1.9 km swim • 90 km bike • 21.1 km run
1. Craig Alexander (AUS) 3:53:15
2. Leon Griffin (AUS) 3:54:35
3. Tim Berkel (AUS) 3:56:10
4. Peter Schockmann (AUS) 3:56:25
5. Clayton Fettell (AUS) 3:56:39

1. Caroline Steffen (SUI) 4:14:32, 24:54, 2:20:38, 1:25:59
2. Carrie Lester (AUS) 4:19:32
3. Lisa Marangon (AUS) 4:19:49
4. Samantha Warriner (NZ) 4:23:01
5. Suzanne Alway (AUS) 4:28:33

Nun geniesse ich einmal meine Pizza... dann morgen geht es zurück nach Mooloolaba und am Dienstag fliege ich schon nach Thailand ins Camp zu meinem neuen Team. Eine aufregende und spannende Zeit kommt auf mich zu.

Ich grüsse euch alle ganz herzlich aus Geelong,
Caroline

... Team TBB
... Geelong Advertiser News
... www.tri2b.com
... www.Ironman.com
... www.xtriathlon.com
... BlueSeventy
... www.3athlon.de

2. Rang Port of Tauranga Half Ironman, New Zealand

Photo by Darryl Carey

Eigentlich standen alle Zeichen dafür, dass dieses Rennen in "die Hosen" gehen sollte - Mein ganzes Gepäck habe ich erst einen Tag vor dem Rennen erhalten (blieb irgendwo in Sydney liegen), dann technische Probleme mit dem Fahrrad und zum Schluss musste ich 12h vor dem Start noch einen neuen Neopren organisieren weil bei meinem der Reissverschluss kurzum streikte. Mein organisatorisches "Können" sowie meine mentale "Belastbarkeit" wurden kurz einmal heftig getestet...
Am Samstag Morgen um 6.30 ging es dann los. 1.9km schwimmen im Hafenbecken von Port of Tauranga. 90km flache Radstrecke (einzige Berge waren die Speedbumps auch genannt "schlafende Polizisten" in Town) und zum Schluss 21km laufen mit einem wunderschönen Trail rund um den Mt Maunganui.
Ich erwischte einen guten Start und konnte mich schnell in die Spitzengruppe (MPRO) einreihen und mitziehen. Das Meer war an diesem Morgen sehr unruhig. Der Wind sorgte für grosse Wellen und die low tide (Ebbe) für heftige Strömungen was die Orientierung und Suche nach den Boien auch nicht leichter machte. Als erste Frau gefolgt von Jo Lawn verliess ich das Wasser und wechselte auf die Radstrecke. Zuerst mit etwas mühe, fand ich dann meinen Racepace, kämpfte mit heftigem Gegenwind und baute meine Führung bis auf 2min40 aus. Nach einem etwas "langsamen" Wechsel in T2 startete ich als Leader auf den 2 lap Laufkurs. Die Beine fühlten sich immer noch frisch an und ich fand schnell ins Rennen. Mein angegangener 4:02+ Pace konnte ich bis am Schluss halten. Leider musste ich Sam bei km17 an mir vorbeiziehen lassen. Sam: "“I ran really strong to catch Caroline. We know what it is like around the Mount and I used it to my advantage today"... Heimvorteil also!?! Sam Warriner, 7-fache ITU World Cup Winner - hat noch etwas zu schnelle Beine für mich. Aber ich bleibe dran und ev. kann ich ja auch bald von einem Heimvorteil profitieren :-) ?!?

TOP FIVE PROFESSIONAL RESULTS, 1.9 km swim • 90 km bike • 21.1 km run
1. Michael Poole (NZ) 3:56.33
2. James Bowstead (NZ) 3:58.12
3. Tim Berkel (Australia) 3:58.40
4. Brodie Madgewick (NZ) 3:59.35
5. Mark Bowstead (NZ) 4:03.34

1. Sam Warriner (NZ) 4:17.04
2. Caroline Steffen (SUI) 4:17:22; 28:58, 2:22:04, 1:25:01
3. Rebekah Keat (AUS) 4:19:10
4. Joanna Lawn (NZ) 4:21.19
5. Megan Blackett (NZ) 4:24.02

... Port of Taurange Half Ironman
... Team TBB

Unter Vertrag bei Team TBB

Nun hat es geklappt! Ich freue mich sehr über die Aufnahme beim Team TBB www.teamtbb.com. Das Team TBB wird unterstützt durch Management, Bike-Support, Sponsoring und Coaching, dass alles steht mir nun fürs 2010 zur verfügung. Ein starkes Team, mit vielen Athleten/-innen die schon einiges mehr an Ironman- Erfahrungen mit sich bringen wie ich. Also, für mich heisst es nun ... nichts wie reinhängen, lernen und mitsurfen :-)
An dieser Stelle, möchte ich mich auch bei meinen persönlichen Sponsoren LETECH AG und Winforce bedanken, die mir auch im 2010 Treue halten. MERCI!!
MERRY CHRISTMAS aus Mooloolaba,
Caroline

Jahresrückblick 2009

...da schaue ich doch gerne zurück. 2009, das Jahr wo sich vieles in meinem Leben verändert hat. Ein Jahr voller Emotionen, einmaligen Ereignissen und persönlichen Erfolgen.
Als ich mich im März entschieden habe, alles auf die Karte "Sport" zu setzen, hat sich mein Leben um 180 Grad gewendet. Nicht nur, dass ich auf die andere Seite der Erdkugel wanderte. Nei, ich habe meinen Job als Bauzeichnerin gekündet, meine Wohnung aufgegeben und meinen Freuden in der Schweiz vorübergehend Tschüss gesagt. So stand ich am Flughafen, mit 2 Fahrrädern und einem Koffer, um für 1 Jahr nach Australien zu meinem Freud David zu ziehen. 1 Jahr Trainieren auf höchstem Niveau mit besten Voraussetzungen. Diesen Schritt zu wagen, hat mich viele schlaflose Nächte gekostet doch ich wusste, wenn nicht jetzt wann dann!? Viele kritische Stimmen tönten Zweifel an meinem Vorhaben an. Klar, so ein Schritt ist nicht ganz alltäglich und ein Risiko zu "versagen" war da. Doch ich war bereit dieses Risiko einzugehen.
Bis zum heutigen Tag darf ich sagen es hat sich gelohnt und ich hoffe sehr, im neuen Jahr an meine persönliche Erfolgssträhne von 2009 an zu knüpfen:
3. Rang IRONMAN Australia
3. Rang IRONMAN 70.3 Austria
1. Rang Gold Coast Half IRONMAN
4. Rang IRONMAN 70.3 World Championship

An dieser Stelle ein riesen Dankeschön an all meine Sponsoren und Gönner. Herzlichen Dank für Eure grosszügige Unterstützung und Euer Vertrauen. Merci auch an meine Familie die bei all meinen Entscheidungen immer hinter mir stand und mich bis nach Florida und Australien begleitet hat. Merci, an euch alle da draussen für die vielen Feedbacks, das motiviert zu neuen Taten :-)

Nun bin ich seit einer Woche wieder zurück aus Florida in meinem geliebten Australien und so gönne ich mir eine kleine Trainingspause bevor ich in die neue Saison staten werde. Eine neue Saison mit vielen interessanten Rennen und einigen Veränderungen steht an... dazu mehr im nächsten Newsblog.
Cheers aus Mooloolaba,
Caroline

4. Rang IRONMAN 70.3 World Championship

"IG BI 4-I WORDÄ" :-) ... dieses Resultat, hat wohl den höchsten Stellenwert in meiner noch so jungen Triathlon-Karriere. Die Zeitungen schreiben "knapp neben WM-Podest". Ja, leider hat es am Schluss nicht ganz zum persönlichen "riesen" Triumph gereicht, aber egal. Ich konnte mich gegen Namen wie Laura Bennett und Michellie Jones durchsetzen und so lies ich mich gerne als 4-schnellste Frau der Welt, über die 70.3 IRONMAN Distanz, feiern.
Das Rennen verlief genau so, wie ich es mir ausgemalt habe. Nach dem Schwimmen kam ich in der zweiten Gruppe aus dem Wasser. Konnte jedoch bereits nach 20km zu der ersten Gruppe aufschliessen und sogleich überholen. Nur die X-Terra Weltmeisterin Julie Dibens (Gb) war nicht mehr in meiner Reichweite und so wechselte ich als zweite auf die Laufstrecke. Nun wusste ich, dass ich im Laufen hart arbeiten musste, wenn ich mir noch einen Platz auf dem Podest sichern wollte. Von hinten spürte ich die Konkurrenz und der Vorspruch schmolz mit jedem Km. Mary Beth Ellis (USA) musste ich nach 15km leider ziehen lassen und Magali Tisseyre (Kan) lies es auf einen Sprint ankommen. Meine Beine machten 500m vor dem Ziel leider völlig dicht, was mir ein mitsprinten unmöglich machte. Glücklich und völlig erschöpft konnte ich mein WM Rennen mit neuer Bestleistung und auf Rang 4 beenden.

Mit meiner Leistung bin ich mehr als nur zufrieden. Ich versuchte mein eigenes Rennen zu schwimmen/fahren/laufen. So konnte ich als "dark horse" das Feld einmal mehr etwas aufmischen und mich ganz vorne in der Weltspitze platzieren.

TOP FIVE PROFESSIONAL RESULTS, 1.9 km swim • 90 km bike • 21.1 km run
1. Raelert Michael (Drage DEU) 3:43:04
2. Fontana Daniel (Monzoro Milano ITA) 3:36:44
3. Reed Matthew (Boulder CO USA) 3:37:50
4. Sudrie Sylvain (Villenave D Orn FRA) 3:38:02
5. Gambles Joe (Boulder CO GBR) 3:38:19

1. Dibens Julie (Boulder CO GBR) 3:59:33
2. Ellis Mary Beth (Boulder CO USA) 4:03:49
3. Tisseyre Magali (St-Sauveur QC CAN) 4:05:27
4. Steffen Caroline (Cham CHE) 4:05:33; 25:18, 2:08:29, 1:26:48
5. Bennett Laura (North Palm Beach FL USA) 4:07:39

5. Rang Noosa Triathlon Multi Sport Festival

2:03:33; 20:46, 1:03:47, 39:00

Mit dem "Noosa Triathlon Multi Sport Festival", stand dieses Wochenende ein ganz besonderer Anlass auf dem Programm. Mit über 8`000 Teilnehmern, zählt dieser Triathlon zu den grössten der Welt. Für mich ein Abstecher, in die Olympische Distanz, der ganz besonderen Art. Um so schöner, konnte ich mich hinter Namen wie Annabel Luxford und Emma Jackson auf Rang 5 behaupten.

Nach einem geglückten Schwimmstart, verlies ich das Wasser in der zweiten Gruppe und konnte schon nach 15km zu den Führenden aufschliessen. Ein wegkommen auf dem Rad war dann aber leider nicht möglich und so versuchte ich nur das Tempo hoch zu halten damit nicht weitre Fahrerinnen aufschliessen können. Nach dem Wechsel zum laufen lag ich auf dem 3en Platz. Konnte mir sogar bis km 6 eine kleine Lücke nach hinten verschaffen. Doch auf den letzten 2.5km verlor ich etwas an Speed und zugleich 2 Plätze. Trotzdem, ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen und freue mich nun auf die kommende 70.3 IRONMAN WM in Florida.

TOP FIVE PROFESSIONAL RESULTS, 1.5 km swim • 40 km bike • 10 km run
1. Courtney Atkinson (Gold Coast) 1:47:03
2. James Seear (Brookfield) 1:48:14
3. Joshua Amberger (Everton Hills) 1:48:53
4. Clayton Fettell (Alstonville) 1:49:14
5. Jason Woolhouse (Richmond) 1:50:18

1. Emma Jackson (Joyner) 2:01:02
2. Sarah Crowley (Lawnton) 2:01:50
3. Annabel Luxford (Brisbane) 2:02:33
4. Carrie Lester (Buddina) 2:03:25
5. Caroline Steffen (Mooloolaba) 2:03:33; 20:46, 1:03:47, 39:00

Sieg mit Streckenrekord am Gold Coast Half Ironman

In the women’s race it was an injury riddled Caroline Steffen that easily accounted for the women’s field despite carrying scars, swelling and a foot injury after being hit by a car while out training on the Sunshine Coast

Es war ein schönes Gefühl die Ziellinie als erste zu überschreiten, das dicke Band in die Luft zu halten und sich als Gold Coast Champ feiern zu dürfen - durchaus ein Gefühl, dass ich wieder erleben möchte :-) Nach einer etwas schmerzreicher und trainingstechnisch improvisierter Woche (Car crash) ist es für mich um so erfreulicher, konnte ich diesen Efforts geben. Ich verlies das Wasser als zweite hinter Sarah Pollett, übernahm jedoch auf dem Rad schon nach wenigen km die Führung. Es war eine relativ flache Radstrecke doch der starke Wind, vielfach von der Seite, machte das ganze Rennen etwas harter. Als ich in den Halbmarathon startete wusste ich nach km1 nicht, ob ich das Rennen beenden kann, zu sehr schmerzte mein linker Fuss. Doch ich kämpfte mich durch und konnte meine Führung bis auf 6:43min weiter ausbauen. Das war wieder einmal ein Tag - Emotionen pur!!!

Fettel and Steffen win Gold Coast Half Ironman in Record Times
Alstonville’s Clayton Fettell stepped into the winners circle for the first time in recent years taking out the Cannibal Gold Coast Half Ironman today, while Switzerland’s Caroline Steffen overcame injury to comfortably take the women’s title in record time over the 1.9km swim, 90km cycle and 21.1km run. Fettell took six minutes off the record previously set by David Dellow and Steffen took three minutes off the women’s.
Fettell a renowned swim/bike specialist lead them out of the water with Joseph Lampe, the pair putting two minutes into the next group of seven containing some of the favourites. Fettell then went about decimating the rest of the field and extending his early led to 3:40min after the first lap of the bike and despite the windy conditions he decided to play to his strengths and put the hammer down over the next two laps to eventually lead by 7min 40sec from Berkel, Whistler, Stewart and Holborow. Although Fettell hit the wall 14km into the run he worked through it with Bowstead maintaining a good pace behind and Berkel slowly eating away at his lead. But in the end it was Fettell’s day winning by four minutes with Berkel running himself into second place and Bowstead hanging on for third.
In the women’s race it was an injury riddled Caroline Steffen that easily accounted for the women’s field despite carrying scars, swelling and a foot injury after being hit by a car while out training on the Sunshine Coast. Steffen is living with boyfriend David Dellow at Mooloolaba and was determined to win this race after the accident. “I really wanted to win this race after what I had been through with the accident and having to get a new bike.” After exiting the swim 50 second behind Sarah Pollett, Steffen went about executing an excellent race although on the first lap of the run looked to Dellow for advise on withdrawing because the plantar faciitis was playing up and she didn’t want to risk further injury. The decision to continue on paid dividends. Pre race favourite Lisa Marangon trailed Steffen for most of the race. “It was such a beautiful swim but really hard on the bike because of the wind and I had a bit of trouble on the run,” said Steffen.“It’s so great to race hear and I’m so happy to finish, also it’s my first win.”

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 1.9 km swim • 90 km bike • 21.1 km run
1. Clayton Fettell (Alstonville) 3:52:11
2. Tim Berkel (Port Macquarie) 3:56:23
3. James Bowstead (New Zealand) 3:57:19

1. Caroline Steffen (Switzerland) 4:26:41; 26:41, 2:27:52, 1:32:07
2. Christie Sym (Collaroy Plateau) 4:33:24
3. Sarah Pollett (Mooloolaba) 4:33:53

Tough Swiss miss thumbs nose at training tumble

Vorschau Gold Coast Half Ironman vom 04. Oktober 2009:
...Caroline Steffen hasn’t let a fall affect her training for the Gold Coast Half Triathlon....
Schau dir den ganzen Zeitungsbericht unter diesem Link an Tough Swiss miss thumbs nose at training tumble Drückt mir die Daumen!

Im Training vom Auto erfasst

Ein etwas schwarzer Donnerstag war es gestern - oder hatte ich doch etwas Glück im Unglück. Nach meinem gewohnten Radtraining in der Gruppe habe ich wie immer noch eine Schlaufe angehängt. Vielleicht war ich schon etwas müde und unkonzentriert als ich die Maroochydore Road Richtung Palmwoods radelte. Als ich in einen Kreisel fuhr erfasste mich ein Auto. Der Lenker wollte den Kreisverkehr verlassen und hat mich dabei wohl übersehen. Es ging alles sehr schnell. Ich sah nur noch die Motorhaube links neben mir und da hat es auch schon geknallt. Das Auto traf mich mit ziemlicher Wucht von der Seite und schleudere mich einige Meter weit. Doch mein Schutzengel ist mitgefahren und hat einmal mehr ganze Arbeit geleistet. Neben einigen Schürfungen, blaue Flecken und Prellungen habe ich nichts abbekommen.
Heute, einen Tag später, fühle ich mich noch etwas wie vom Hammer getroffen (oder Rance Rover) - doch das Training kann ich ungehindert fortfahren... und etwas Bewegung ist sowieso immer die beste Medizin :-).
Ich grüsse Euch
Caroline

3. Rang IRONMAN 70.3 Austria, St. Pölten

4:31:50; 26:08, 2:36:24, 1:25:10

Rang 3 und die Qualifikation für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaften 2009 in Florida, ist das Ergebnis von diesem Wochenende. Ich bin mehr als nur zufrieden, da ich mich zum ersten Mal auch auf der Mitteldistanz behaupten konnte. Die Startliste war gespickt mit wichtigen und schnellen Namen, doch lies ich mich davon nicht beeindrucken und machte einfach mein eigenes Rennen. Mit einem etwas schwachen/verhaltenen Start beim Schwimmen, fand ich auf dem Rad langsam mein Rennrythmus und spätestens beim Laufen wurde ich dann richtig warm. Als dritte wechselte ich auf die Laufstrecke (die Sandra Wallenhorst im Nacken...), mit hohem Tempo lief ich aus der Wechselzone und konnte den Schnitt bis ins Ziel durchlaufen. Zwischenzeitlich auf den 4. Rang zurückgefallen, sicherte ich mir mit einem Schlusssprint auf den letzten 600m den Platz auf dem Podium. Ende gut, alles gut!

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 1.9 km swim • 90 km bike • 21.1 km run

1. Chris McCormack (AUS) 3:54:15
2. Marino Vanhoenacker (BEL) 3:54:18
3. Massimo Cigana (ITA) 3:56:22

1. Sandra Wallenhorst (GER) 4:28:46
2. Lucie Zelenkova (CZE) 4:30:05
3. Caroline Steffen (SUI) 4:31:50; 26:08, 2:36:24, 1:25:10

3. Rang IRONMAN Australia, Port Macquarie

Yes, i did it! Ich darf auf ein gelungenes Rennen mit vielen Emotionen zurückschauen - 9,5 Stunden die ich wohl nicht so schnell wieder vergessen werde. Ein unglaublich taffes Rennen, könnte es auch ein X-Terra Ironman nennen: zuerst das Schwimmen im (braunen haiverseuchten) Fluss, anschliessend die technisch anspruchsvoller Radstrecke mit einem Belag (wenn man das noch Belag nennen darf) der nicht gerade förderlich war um es rollen zu lassen und zum Schluss eine sehr hügelige Marathonstrecke über Stock und Stein.
Ich erwischte einen guten Schwimmstart und konnte mich in einer kleinen Gruppe hinter der Spitzengruppe einreihen. Als 4e Frau verlies ich das Wasser und schleuste mich schnell durch die Sumpfige Wechselzone ... bis da war die Welt noch in Ordnung. Darauf folgten ein paar kleinere Missgeschicke die mich zum improvisieren zwangen. Ich kam also in der T1 (Wechselzone) zu meinem Fahrrad, ich packte es am Sattel und ziehte es wie immer rückwärts aus dem Radständer. Dabei übersah ich jedoch den Pro Athlet hinter mir der nun quer über mein Fahrrad flog. Ebenfalls flogen meine Getränkeflaschen in hohem Bogen so wie mein Bike durch die Wechselzone. Na ja nicht so tragisch dachte ich mir, sammelte alles schnell zusammen und stellte mein Fahrrad wieder auf. Dabei sties ich jedoch an ein anderes Fahrrad das nun auch am Boden lag und ich zuerst aufstellen musste bevor ich weiter konnte. Nun waren noch ca.100m in der T1 zu Fuss zu gehen bevor ich mich auf das Rad setzen durfte. Dabei bemerkte ich schon, dass meine Bremsen beim Zusammenprall mit dem Pro Athlet wohl etwas abbekommen haben und nun an meinen Felgen schleiffen. Zeit zum richten hatte ich keine und so entschloss ich mich, die Bremsen einfach zu öffnen (wer bremst verliehrt sowiso dachte ich mir). Nun kanns losgehen! Ich klickte mich in die Pedale ein und fing an zu beschleunigen. Soweit sogut, bis in die erste Kurve. Da verlohr ich leider noch meine beiden Getränkeflaschen...
Nach 10km überholte ich dann die Australierin Sarah Pollett und nach weiteren 25km Rebekah Keat. An zweiter Position mit 3.5min Rückstand auf die führende Chrissie passierte ich dann die erste Runde. Runde 2 und 3 war dann ein Schlagabtausch mit Rebekah und so begaben wir uns gemeinsam auf die Marathonstrecke. Ich wusste, dass sie eine ausgezeichnete Läuferin war und somit war ich nicht erstaunt, dass sie gleich ein sehr hohes Tempo angab. Leider musste ich sie ziehen lassen. Ich versuchte mein Tempo zu finden und ab km 20 hatte ich zusätzlich noch mit Krämpfen zu kämpfen. Nach hinten hatte ich genug Vorsprung und so musste ich das Rennen nur noch verletzungsfrei nach Hause bringen um mir den 3en Rang zu sichern.

Es war ein spannendes, sehr anspruchsvolles Rennen. Der direkte Vergleich mit der momentanen Weltspitze (Chrissie Wellingten) war interessant und lehrreich zugleich. Ich glaube ich konnte mein Bestes geben und obwohl es wieder einmal besonders Schmerzhaft war ... freue ich mich schon jetzt auf das nächste Rennen!!!

TOP THREE PROFESSIONAL RESULTS, 3.8 km swim • 180 km bike • 42.2 km run
1. Patrick Vernay (New Caledonia) 8:24:53; 50:51, 4:46:27, 2:47:35
2. Pete Jacobs (NSW) 8:29:03; 47:51, 4:49:23, 2:51:49
3. Tim Berkel (NSW) 8:31:43; 50:50, 4:47:16, 2:54:37

1. Chrissie Wellington (UK) 8:57:10; 50:48, 5:05:02, 3:01:20
2. Rebekah Keat (QLD) 9:21:33; 50:55, 5:16:03, 3:14:35
3. Caroline Steffen (Switzerland) 9:38:44; 52:28, 5:14:32, 3:31:43

Willkommen auf steffencaroline.ch

Schon wieder einen neue Homepage aufgetaucht.
Ein paar Infos und News in Text, Emotionen und Impressionen in Farbe - Viel Spass beim Surfen auf meiner neuen Homepage!
Caroline Steffen